Was ist RFID?

RFID (Radio Frequency Identification) ermöglicht das Lesen und Speichern von Daten ohne Berührung und Sichtkontakt mit Hilfe eines Funksignals. Das neue System erfordert Etiketten mit RFID-Chip und Antenne, die in die Medien eingeklebt werden, sowie Lesegeräte für die Ausleih- und Rückgabeverbuchung. RFID löst die bisherige Verbuchung über Barcode-Buchetiketten ab.

Was sind die Vorteile?

Während bisher jede Ausleihe und Rückgabe einzeln per Barcode verbucht werden musste, können dank RFID ganze Medienstapel in einem Arbeitsschritt verbucht werden. RFID verkürzt somit die Wartezeiten bei der Ausleihe und Rückgabe und verbessert den Service der Bibliothek, da mehr Zeit für Beratung zur Verfügung steht.

Am neuen Selbstverbuchungsterminal können Sie Ihre Ausleihen und Rückgaben ohne Wartezeit selbst verbuchen. Bei der Ausleihe melden Sie sich mit Benutzerausweis und Kennwort am Gerät an und legen dann einen Stapel von bis zu 5 Medien auf die Ablagefläche des Terminals. Über eine Funkverbindung werden die RFID-Etiketten der Medien ausgelesen, die Ausleihe gebucht und eine Quittung ausgedruckt. Die Rückgabe funktioniert auf die gleiche Weise, jedoch ohne Benutzerausweis.

Welche Daten werden auf den RFID-Chips gespeichert?

Alle Medien enthalten einen RFID-Chip mit der Bibliothekskennung und einer buchspezifischen Mediennummer. Es werden keine personenbezogenen Daten auf dem Chip gespeichert.

Ändern sich etwas an den Benutzerausweisen?

Nein, es werden nur Medien mit RFID-Chip ausgestattet. Die gewohnten Benutzerausweise mit Barcode werden weiterhin verwendet.

Welches Kennwort muss ich eingeben?

Für die Ausleihe am Selbstverbuchungsterminal benötigen Sie Ihren Benutzerausweis und Ihr Kennwort. Das Anfangskennwort setzt sich aus Ihrem Geburtsdatum zusammen, z.B. Geburtsdatum 15.02.1982 = Kennwort 150282. Wir empfehlen Ihnen das Anfangskennwort zu ändern.

Die Rückgabe von Medien ist ohne Ausweis und Kennwort möglich.

Bitte beachten Sie: wenn das Kennwort dreimal falsch eingegeben wurde, wird das Konto gesperrt und kann nur an der Ausleihtheke wieder entsperrt werden.

Wie wird der Datenschutz sichergestellt?

Alle Daten auf den Chips sind kodiert gespeichert und können nur mit dem passenden Lesegerät, der gleichen Frequenz und mit der richtigen Leseentfernung ausgelesen werden. Wie bisher auch, findet die Benutzerkontoverwaltung unberührt von RFID in der bibliotheksinternen Datenbank statt, so dass der Datenschutz gewährleistet ist.

Personenbezogene Daten oder Ausleihvorgänge werden nicht auf den Chips gespeichert. Das direkte Zuordnen von Medien und Benutzer via RFID-Chips ist somit nicht möglich.



Weitere Infos im WWW:

Seite drucken