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Studienstiftung des Deutschen Volkes: Intelligente Köpfe des Fachbereichs Wirtschaft ganz vorne mit dabei

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Die Emsdettenerin Anne Börger wurde aufgrund ihrer hervorragenden Noten ausgewählt.

Münster (17. Juli 2009). Die Studierenden der Fachhochschule Münster sind gut. So gut, dass nun wieder acht von ihnen in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen wurden. Insgesamt sind an der Hochschule 15 Stipendiaten eingeschrieben. Die Erfolgsquote der Bewerber ist etwas Besonderes. Sie liegt weit über der anderer Fachhochschulen in Deutschland.

"Bundesweit werden nur 0,5 Prozent aller Studierenden von dem renommierten Begabtenförderungswerk unterstützt", sagt Prof. Dr. Ulrich Balz, der an der Hochschule als Vertrauensdozent für die Studienstiftung des deutschen Volkes tätig ist. Trotzdem setzten sich dieses Jahr acht Studierende der Fachhochschule Münster durch.

Die neuen und alten Stipendiaten kommen aus den Fachbereichen Design, Sozialwesen, Pflege und Gesundheit, Maschinenbau und Wirtschaft. Letzterer stellt alleine sechs neue Studierende - damit erhöht sich die Gesamtzahl der Stipendiaten am Fachbereich auf neun. Der Vertrauensdozent, der gleichzeitig auch Studiengangsleiter des EBP's ist, hatte in diesem Jahr fünf seiner Studierenden vorgeschlagen. Laut Förderquote dürften einige Studiengänge - wie das European Business Programme (EBP) und der Deutsch-Lateinamerikanischen Studiengang Betriebswirtschaft (CALA) - nur alle zwei bis drei Jahre einen Stipendiaten stellen. Und trotzdem: "Vier von fünf der vorgeschlagenen EBP'ler wurden aufgenommen" - in seinen Augen eine kleine Sensation. Doch auch ein CALA-Student und eine Absolventin des Bachelorstudiengangs Wirtschaft ergatterten die begehrte Förderung. "Mir macht es Spaß, Studierende aus verschiedenen Studiengängen und Fachbereichen auf ihrem Weg zu unterstützen", erklärt er seine Motivation. Er selbst sei auch einmal Stipendiat der Studienstiftung gewesen. So könne er der Institution etwas zurückgeben.

Die Emsdettenerin Anne Börger, die für den Bachelor Wirtschaft eingeschrieben ist, wurde aufgrund ihrer hervorragenden Noten ausgewählt. Wichtig sei ihr vor allem, dass "die Studienstiftung des deutschen Volkes unabhängig von Parteien und Unternehmen ist", sagt die neu aufgenommene Stipendiatin. Über die finanzielle Unterstützung freut sie sich und auf die ideellen Angebote ist sie schon gespannt.


Trainee-Programm von FH Münster und Junior Management Academy

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Rektor Prof. Niederdrenk (links), BVMW-Regionalgeschäftsführer Bernd Adamaschek (3. von rechts) und JUMAC-Geschäftsführerin Petra Adamaschek (4. v.l.) begrüßen die erste Studierendengruppe, die am Trainee-Programm teilnehmen.

Münster (21. Mai 2008). Wie kann eine Hochschule ihre Studierenden bestmöglich auf den Beruf vorbereiten? Die Fachhochschule Münster beantwortet diese Frage mit einem innovativen Konzept.

Gemeinsam mit den langjährigen Partnern Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) und der Junior Management Academy (JUMAC) hat die Hochschule ein Pilotprogramm gestartet. Studierenden wird frühzeitig ein Einblick in die Praxis ermöglicht.

Das Besondere ist aber die Entwicklung der persönlichen Kompetenzen durch eine entsprechende Seminarreihe der JUMAC. Hierin unterscheidet sich dieses Trainee-Programm von allen bisherigen Kooperationen mit der Wirtschaft. Die so genannten Soft Skills haben inzwischen höchste Bedeutung für die Unternehmen und entscheiden bei der Auswahl oft mehr als die fachlichen Qualifikationen.

Mit dem Pilotprojekt beschreiten die Partner seit diesem Semester völlig neue Wege. Die Idee: Engagierte Studierende arbeiten ab dem dritten Semester in ihrem Bachelorstudiengang parallel in einem Unternehmen über einen Zeitraum von zwei Jahren bis zum Abschluss des Studiums. Der Vorteil: Die Studierenden erhalten frühzeitig Einblick in die Arbeitswelt, und die Unternehmen lernen einen potenziellen künftigen Mitarbeiter kennen.

Die Idee zu diesem Kooperationsprojekt entwickelten FH-Rektor Prof. Dr. Klaus Niederdrenk, BVMW-Regionalgeschäftsführer Bernd Adamaschek und JUMAC-Geschäftsführerin Petra Adamaschek. "Mittelständische Unternehmen leiden zunehmend unter dem aufkommenden Fach- und Führungskräftemangel. Das Projekt ist eine exzellente Möglichkeit, frühzeitig zu leistungsorientierten Studierenden eine enge Verbindung aufzubauen und sich Nachwuchs zu sichern", erläutert Bernd Adamaschek die Verbandsintention.

"Mit der JUMAC haben wir in den vergangenen Jahren bereits erfolgreich Trainee-Programme für Schüler und Auszubildende umgesetzt", ergänzt Petra Adamaschek. Dadurch habe sich der Schritt in die Hochschule ganz von allein ergeben.

Die Resonanz an der Fachhochschule Münster war groß. Und nicht nur dort: Zahlreiche Unternehmen aus der Region signalisierten sofort ihre Bereitschaft, einen Studierenden bei sich zu beschäftigen. Vereinbart wird dabei eine Arbeitszeit von 250 Stunden pro Jahr gegen Bezahlung. Außerdem soll sich die Bachelorarbeit mit einer konkreten Problemstellung im Unternehmen beschäftigen.

Die Arbeitszeiten werden flexibel festgelegt, stundenweise oder in Form von Vollbeschäftigung während der Semesterferien. Alle teilnehmenden Studierenden erhalten überdies während der in der Regel zweijährigen Zusammenarbeit insgesamt zwölf Seminartage zu den Themenkomplexen Kommunikation und Selbstmanagement, die von den Unternehmen bezahlt werden. "Das Programm hat einen Charakter, der mit dem Begriff "Praxis-Stipendium" ideal beschrieben ist und große Vorteile für alle Beteiligten bringt", ist Niederdrenk von der Idee überzeugt.

Am Pilotprojekt nehmen zehn Studierende der Betriebswirtschaft und Informatik teil, acht Unternehmen stellen entsprechende "Trainee-Plätze" zur Verfügung. Beworben hatten sich auf dieses JUMAC-Programm allerdings weitaus mehr. Sie waren zuvor von Professoren vorgeschlagen worden und mussten sich dann einem Bewerbungsverfahren unterziehen. "Ich kann mir gut vorstellen, dass auch Studierende anderer Disziplinen künftig an diesem Programm teilnehmen", zeigt sich Niederdrenk optimistisch. Das Projekt sei maßgeschneidert für den Anspruch der Hochschule, ihre Studierenden bestmöglich auf die Arbeitswelt vorzubereiten.

Info: Münsterländische Unternehmen aus den verschiedensten Branchen machen beim JUMAC Trainee-Programm für Bachelorstudierende der Fachhochschule Münster mit:

buch.de, Münster

Flughafen Münster-Osnabrück, Greven

Gautzsch,Münster

ICS Media, Münster

IKK-ISC, Münster

noventum consulting, Münster

pegasus e-business, Münster

Schmitz-Werke, Emsdetten


"Vom Deutschlandstipendium profitieren alle"

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Stipendiaten und Förderer kamen auf dem Leonardo-Campus zusammen, um sich kennenzulernen.(Foto: FH Münster/Pressestelle)

Fachhochschule Münster bringt Förderer und Studierende für einen Austausch zusammen


Münster (8. März 2013). Sie gehören zu den besten Studierenden der Fachhochschule Münster. Sie bringen hervorragende Studienleistungen und sind auch außerhalb der Hochschule aktiv. Sie bekleiden Ehrenämter, zeigen soziales, hochschulpolitisches oder politisches Engagement oder arbeiten in Vereinen oder Verbänden. Der Lohn: das Deutschlandstipendium. 98 Studierende der FH Münster kommen derzeit in den Genuss einer monatlichen Förderungen von 300 Euro, finanziert jeweils zur Hälfte aus Bundesmitteln auf der einen Seite, von Unternehmen oder aus Erträgen einer hochschuleigenen Stiftung auf der anderen. Am Donnerstag (7. März) trafen sich diese Förderer und Stipendiaten erstmals auf dem Leonardo-Campus.

"Vom Deutschlandstipendium profitieren alle", hob FH-Präsidentin Prof. Dr. Ute von Lojewski während der zweiten Auflage der Stipendienfeier hervor. Die Studierenden könnten sich stärker auf ihr Studium konzentrieren, die Unternehmen würden ihren Beitrag dazu leisten, den Nachwuchs von morgen zu fördern und so dem Fachkräftemangel zu begegnen. "Und wir als Hochschule können auf unser großes Netzwerk von Firmenkontakten zurückgreifen und so Studierende und Unternehmen zusammenbringen", so von Lojewski.

Davon machten am Donnerstag 17 Unternehmensvertreter und über 70 Stipendiaten Gebrauch. Die Förderer hatten zwar zuvor eine Fachrichtung vorgegeben, die Stipendiaten selbst durften sie allerdings nicht auswählen. Aus den insgesamt 480 Bewerbungen bestimmte ein Hochschulgremium unter Beteiligung der Studierendenvertretung die 98 Stipendiaten. Erst im Anschluss übernimmt die Hochschule die Zuordnung der ausgewählten Studierenden zu den Stipendiengebern.

Dass die Stipendienfeier allerdings nicht nur dem gegenseitigen Kennenlernen dient, verdeutliche FH-Vizepräsident für Transfer und Partnerschaften, Carsten Schröder, mit Blick auf die Studierenden. "Sie können hier auch für ihre persönliche Entwicklung etwas mitnehmen." So gab es im Foyer des Fachbereichs Design zahlreichen Thementische, an denen sich die Stipendiaten über Themen wie Internationalität, Bewerbungsverfahren oder Karriereplanung mit den Unternehmensvertretern austauschen konnten. Zuvor hatten sie bereits einen guten Einblick in das Management von Geschäftsprozessen erhalten. Prof. Dr. Wieland Appelfeller hatte gezeigt, wie sich Prozesse in Unternehmen deutlich verschlanken lassen - und dabei wurde auch manch Firmenvertreter hellhörig.


Zum Thema
Mit den Deutschlandstipendien fördert die Fachhochschule Münster herausragende Studierende mit 300 Euro monatlich. Die eine Hälfte der Summe fließt aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, die andere Hälfte übernehmen private Spender, Unternehmen, Stiftungen, Vereine und Verbände. Die Förderer bestimmen, ob ihre Unterstützung Studierenden einer bestimmten Fachrichtung zukommt oder ungebunden bleibt. Der Fachhochschule Münster ist es auch im Studienjahr 2012/2013 gelungen, genügend Förderer zu gewinnen und damit das maximal mögliche Kontingent von Stipendien zu vergeben.

Die Auswahl der Stipendiaten geschieht in einem mehrstufigen Prozess: Nach einer Ausschreibung im Internet priorisiert ein Gremium im jeweiligen Fachbereich mit studentischer Beteiligung die eingegangenen Bewerbungen. Die endgültige Entscheidung über die Vergabe der Stipendien trifft dann der Vorstand der Stiftung für Qualität in Studium und Lehre (QuiSuL) unter Beteiligung des AStA-Vorsitzes.

 


Weitere Stipendien

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