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Die Fachrichtung Instrumentelle Analytik hat im Fachbereich Chemieingenieurwesen an der Fachhochschule Münster bereits eine lange Tradition. Gegründet wurde die Instrumentelle Analytik von Prof. Dr. Anton Janßen, der die Gruppe auch heute noch unterstützt. Seit 2003 wird der Arbeitskreis von Herrn Prof. Dr. Martin Kreyenschmidt zusammen mit Herrn Prof. Dr. Klaus Schlitter (seit 2004) geleitet. Mit M.Sc. Stephanie Hanning und M.Sc. Karin Schulte sind zwei wissenschaftliche Mitarbeiterrinnen bechäftigt, die schon unter dem Gründer Prof. Janßen im IA Labor tätig waren. Unsere Laboratorien sind traditionell für einen umfassenden Einsatzbereich ausgelegt. Wir verfügen über ein langjähriges Know-how im Bereich der Elementanalytik, der Molekülspektroskopie, der Chromatographie, der Massenspektrometrie und der Kunststoffanalytik.

Wir führen Projekte mit großen und kleinen Unternehmen aus der Industrie durch. Hierbei erarbeiten wir für und mit unseren Partnern Lösungen zu den spezifischen Fragestellungen. Wir verstehen uns hierbei nicht als Analysenlabor im eigentlichen Sinne sondern als forschender Partner, der innovative Möglichkeiten nach den Bedürfnissen der Industrie erarbeitet und nachhaltig verbessert.

Akute Probleme wie z.B. Schadensfälle werden zeitnah bearbeitet. Aufwändigere Fragestellungen wie z.B. Studien oder Auftragsforschung werden in Form von Projekten durchgeführt. Diese Projekte werden vielfach im Rahmen von Diplomarbeiten oder Masterarbeiten bearbeitet. Große Forschungsprojekte werden von Doktoranden im Rahmen von kooperativen Promotionen durchgeführt.

Ein Fokus unserer Arbeiten liegt im Bereich der Kunststoffanalytik. Kunststoffe sind sind aus unserem Alltag nicht mehr weg zudenken. Ihr Anwendungsfeld ist sehr breit und geht von der Lebensmittelverpackung über Textilien bis zum Einsatz in der Raumfahrttechnik. Die Analyse von Kunststoffen beschränkt sich dabei nicht auf die Polymere an sich, sondern umfaßt vor allem auch die Analytik der Begeitsubstanzen wie Additive, Pigmente, Weichmacher etc. Je nach Anwendung und Fragestellung werden hierfür neue oder angepasste analytische Methoden benötigt. Schwerpunkte unseres Forschungsinteresses im Bereich der Kunststoffe liegen vor allem auf zwei Gebieten: 

  • Aufklärung von Alterungsmechanismen vor allem von PUR und OLEDs
  • Entwicklung von Kunststoffstandards für die matrixangepasste Kalibrierung (RFA, LA-ICP-MS)

Ein von uns entwickelter Kunststoffstandard ist inzwischen als Referenzmaterial von der Bundesanstalt für Matrialentwicklung und-prüfung (BAM)  zertifiziert und käuflich dort zu erwerben. Dieses Material enthält die sogenannten RoHS Elemente (Cr, Cd, Pb, Hg, Br) in verschiedenen Konzentrationen in ABS und eignet sich sowohl für die RFA wie auch für die LA-ICP. Es besteht aus 10 verschiedenen Konzentrationsstufen und ist als Granulat und als Festkörper mit unterschiedlichen Dicken erhältlich.

Weitere Schwerpunkte sind:

  • Analytische Fragestellungen bei der stofflichen und energetischen Verwertung von Biomasse. Hier arbeiten wir an der Quantifizierung von Pflanzeninhaltsstoffen sowie an der Bestimmung von Leitsubstanzen für die Prozesskontrolle von Biogasanlagen.
  • Verschiedene Fragestellungen auf dem Gebiet der Wasser- und Abwasseranalytik
  • Migrationsverhalten von verschiedenen Stoffen in Gegenständen des täglichen Bedarfs

Auszüge aus unserem Leistungsspektrum:

  • Ausarbeitung von Messmethoden inklusive Probenaufschluss in der Elementanalytik
  • Durchführung der gesamten Elementanalytik inklusive Feststoffanalytik (ICP-OES, ICP-MS, AAS, RFA, Photometrie)
  • Ausarbeitung von HPLC-Trennungen (Methodenentwicklung), Detektion mittels MS, UV-Vis, RI, DAD oder Fluoreszenz
  • Ausarbeitung von GC-Trennungen (auch Methodenentwicklung) und Charakterisierung mit MS bzw. FID und WLD
  • Thermodesorptions- und Pyrolyseuntersuchungen sowie Headspaceanalytik
  • GPC-Analysen (im Verbund auch DSC und TGA-Messungen)
  • MALDI-TOF-Massenbestimmungen und Strukturaufklärung
  • Diverse IR-, NIR- und UV-spektrometrische Untersuchungen
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