Ihr Studium an der XIHUA University (Chengdu, P.R. China)

Sie werden durch Sprach- und Kulturunterricht (neben den betriebswirtschaftlichen Kerninhalten) in Münster im 1. Jahr auf den Aufenthalt vorbereitet. Das Studium an der Xihua University erfolgt auf Englisch mit zusätzlichem Sprachunterricht für Chinesisch. Den Schwerpunkt werden Themen wie Volkswirtschaft- und Unternehmensstruktur in China/Asien, internationaler Handel, Vertrieb und Managementskills bilden. Sie werden sowohl den Bachelor-Abschluss im EBP (210 ECTS,7 Semester) als auch den Bachelorabschluss der Xihua University erhalten. Es werden keine Studiengebühren anfallen.

Jahr

Start FH Münster im EBP

1

Münster/ Studienbeginn im WS (Oktober)

2

Münster

3

Xihua

4

Xihua

5

Praktikum (oder im 6. Semester)

6

Münster

7

Münster (Bachelor-Thesis)

 

Koordinator im EBP: Prof. Dr. Ulrich Balz

Erwartete Vorkenntnisse:

Die Vorbildungsprüfung wird identisch mit der für die englischsprachigen Studiengänge im EBP sein; im Interview werden wir auch auf Ihre Motivation für ein Studium in China eingehen. Kenntnisse in Chinesisch sind zu Studienbeginn  nicht erforderlich.

Zur Universität

Xihua University ist eine staatliche Universität mit einem breiten Studienangebot.  Schwerpunkte liegen außer in der Betriebswirtschaftslehre in den Ingenieurwissenschaften und in Design. Xihua University hat eine herausgehobene Stellung in der Provinz Sichuan. Die Business School hat gut 3.500 Studierende und ein breites Angebot an Inhalten in chinesischer Sprache.

Zur Stadt und Region:

Chengdu ist mit über 15 Millionen Einwohnern in der Metropolregion die Hauptstadt der Provinz Sichuan. Über 200 der Forbes-500 Unternehmen sind hier vertreten. An deutschen Unternehmen sind vor Ort etwa Siemens, Bosch oder Volkswagen zu finden. Es gibt ein deutsches Generalkonsulat, das unsere geplante Kooperation unterstützt. Die Lebenshaltungskosten für Studierende liegen unter denen in deutschen Großstädten und auch deutlich unter denen in Shanghai oder Beijing. Zwar findet man auch in Chengdu die üblichen Probleme chinesischer Metropolen (Verkehr, Luftverschmutzung), die Stadt wurde jedoch zur lebenswertetesten Metropole in China gewählt und zieht auch deshalb eine Vielzahl ausländischer Unternehmen und ausländischer Mitarbeiter ("expats") an.

Die Region war schon im 4. Jahrtausend vor Christi Geburt ein kulturelles Zentrum, von dem heute noch ein beeindruckendes Museum reichhaltig Zeugnis gibt. Klimatisch begünstigt, gilt sie unter Chinesen als "land of plenty" mit einer sehr reichhaltigen Küche. Die Menschen werden auch von Einheimischen "die Italiener Chinas" genannt.

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