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Wärmewende im ländlichen Raum

Die Hälfte des Endenergiebedarfs in Deutschland wird zur Deckung des Wärmebedarfs der Wirtschaft und der privaten Haushalte benötigt, überwiegend erzeugt durch Erdgas und Heizöl. Gerade die energetisch nur unzureichend sanierten Einfamilienhausbestände des ländlichen Raumes bergen ein hohes Potenzial für Energieeinsparungs- und Effizienzsstrategien, um zum einen den Klimaschutz zu fördern und zum anderen eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung des ländlichen Raume anzustoßen.

Die 9. Steinfurter Bioenergiefachtagung zeigt Strategien und Maßnahmen auf, die zeigen, wie eine "Wärmewende im ländlichen Raum" aussehen kann, welche Chancen und Möglichkeiten sie bietet und warum eine Wärmewende strategisch unabdingbar für das Gelingen des Generationenprojektes "Energiewende" insgesamt ist.

Die Veranstaltung zeichnet den Pfad von konzeptionellen Ideen über Beispiele aus der Praxis bis hin zu zukunftsweisenden technologischen Ansätzen:

    • Wärmekataster Kreis Steinfurt
    • KWK-Modellkommune Saerbeck
    • Wege zum Bioenergiedorf - Praxisbeispiele
    • Technische Voraussetzungen und Möglichkeiten für effiziente Wärmenetze im ländlichen Raum
    • Finanzierungs- und Fördermodelle für eine gelungene Wärmewende

Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Fachhochschule Münster, der EnergieAgentur.NRW und dem Kreis Steinfurt durchgeführt.


Bildergalerie


Programmheft

Tagungsprogramm


08:45 Eintreffen der Teilnehmer
09:00 Eröffnung
Carsten Schröder
Vizepräsident für Transfer und Partnerschaften der Fachhochschule Münster
09:10 Grußworte
Dorothee Feller
Regierungsvizepräsidentin, Bezirksregierung Münster
Dr. Frank-Michael Baumann
Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW, Düsseldorf
09:30 Energieland2050 - energieautarke Wärmeversorgung als eine zentrale Herausforderung der Energiewende
Ulrich Ahlke
Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit des Kreises Steinfurt
09:45 Alternative Wärme im Münsterland: Ergebnisse aus den Potenzialstudien des LANUV
Christina Seidenstücker
Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, Essen
10:00 Podiumsdiskussion
10:30 Kaffeepause
11:00 Rechtliche Rahmenbedingungen bei der dezentralen Wärmeerzeugung
Daniel Richard
Becker Büttner Held
11:20 Betreibermodelle für dezentrale Wärmeversorgung: Genossenschaften, Contracting, Geschäftsfelder für kommunales Engagement
Dipl.agr.oec. Jochen Thomsen
Treurat und Partner
11:40 Förderung für alternative Wärmekonzepte in NRW
Dominik Holzapfel
EnergieAgentur.NRW
12:00 Podiumsdiskussion
12:30 Mittagessen
13:30 Praxisbericht 1: KWK-Modellkommune Saerbeck
Guido Wallraven
Saerbeck
13:50 Praxisbericht 2: Nahwärmeversorgung Preußisch Ströhnen
Dipl.-Ing. Claus-Hermann Ottensmeier
Ottensmeier-Ingenieure, Paderborn
14:10 Praxisbericht 3: Biomassevergasung und Wärmenetzbetrieb
Prof. Berndt Kriete
Geschäftsführer der ME Münsterland Energy GmbH
14:30 Diskussion
15:00 Kaffeepause
15:15 GET.Min - Unternehmensübergreifende Energieeffizienz- und CO2-Minderungspotenziale in Gewerbegebieten
Thomas Heider
EnergieAgentur.NRW
15:35 Zukunftsmarkt Wärme: Regionale Kooperation im energieland2050
Jutta Höper
Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit des Kreises Steinfurt
15:55 Dezentrale Wärmeversorgung in Kommunen - Handlungsmöglichkeiten und Potenzialerschließung für die Stadtplanung
Prof. Dr.-Ing. Christof Wetter
FH Münster
16:15 Diskussion
16:45 Schlusswort
17:00 Ende der Veranstaltung



Download der Vorträge der Veranstaltung

Das Passwort für die Vorträge kann von den Teilnehmern beim Veranstalter angefragt werden.

Kontakt: Frau Andrea Behn Tel.: 02551/962-725 (tägl. bis 12:00 Uhr) E-Mail: behnfh-muensterde


Archiv Steinfurter Bioenergiefachtagung

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