Die klassische Automatisierungstechnik, in der es galt einzelne Anlagen oder Prozesse zu automatisieren, unterliegt einem starken Wandel, der auch als vierte industrielle Revolution bzw. Industrie 4.0 bezeichnet wird.

Das Streben nach optimierten (Zeit, Kosten, Material, Energie, Ergonomie, …) Abläufen führt zu einer stetig steigenden Vernetzung von Anlagen, sowohl untereinander als auch mit weiteren Prozessen der Unternehmen (z.B. Einkauf, Vertrieb, Marketing, Qualitätsmanagement) und sogar über Unternehmensgrenzen hinweg (Kunden, Zulieferer, etc.).

Diese Möglichkeiten gewinnen durch die Notwendigkeit nachhaltigen Handelns zusätzliche Relevanz. Genaue Kenntnisse über die Energie- und Ressourcenströme in einem Unternehmen sind eine wichtige Grundlage für Energie- und Ressourceneinsparungen. Zudem können so energieinensive Abläufe an das schwankende Angebot erneuerbarer Energien angepast werden.

Die steigende Vernetzung erlaubt es zudem individuelle Produktvarianten in vollständig automatisierten Prozessen zu fertigen.

Die Vernetzung unserer Modellfabrik bietet gute Möglichkeiten diese Themenfelder in Forschung und Lehre zu berücksichtigen. Aktuelle Projekte sind das Energiemonitoring (elektrische Energie, Druckluft) in der Anlage, ein Webkonfigurator für die Produktkonfiguration sowie ein Webzugriff mit Möglichkeiten zur Ferndiagnose.

Unternehmen stehen bei der Transformation zu nachaltigen Prozessen oft vor Herausforderungen. Die Fachgruppe Industrie & Unternehmen der Scientists for Future hat eine kurze Umfrage erstellt um diese Herausforderungen aufzunehmen und Unterstützungsangebote zu vermitteln. Die Umfrage ist anonym und wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

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