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Anna Surma hat Soziale Arbeit an der FH Münster studiert. Ein Jahr nach dem Abschluss soll eine neue Herausforderung her: ein zweiter Bachelor. "Journalismus und Public Relations" an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen.

Warum genau sie sich für diesen Weg entschieden hat und ob sich diese zwei, auf den ersten Blick so unterschiedlichen Arbeitsbereiche vielleicht sogar verknüpfen lassen, das hat sie uns erzählt

Zurzeit absolviert Anna Surma für ihr zweites Studium ein Praktikum in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. (Foto: Anne Holtkötter/Teaserfoto: Anna Surma)

Im Sommer 2017 haben Sie unsere Hochschule verlassen, mit dem Bachelor in Sozialer Arbeit in der Tasche. Wie kommt es, dass Sie jetzt, ein knappes Jahr später, nochmal zurück in den Hörsaal wollen? Und dann eben nicht für einen Master, der auf ihrem bisherigen Studium aufbaut, sondern für einen zweiten Bachelorabschluss in einem augenscheinlich komplett anderen Arbeitsfeld?

Ich habe während und auch nach dem Studium viel im sozialen Bereich gearbeitet, hauptsächlich in der Jugend- und Bildungsarbeit. Diese Jobs und die damit verbundenen Aufgaben haben mir immer viel Spaß gemacht, aber ich habe auch gemerkt, dass es da noch mehr gibt. Noch mehr, was ich erreichen will und auch noch mehr Fähigkeiten, die ich mitbringe. Fähigkeiten, die ich in meinen Jobs nicht unbedingt so einsetzen konnte. Unter anderem bin ich in der außerschulischen Bildungsarbeit tätig, in der es auch immer wieder darum geht, Projekte an Schulen und auch für potenzielle Träger vorzustellen. Da hat es dann irgendwann Klick gemacht, und ich habe festgestellt, dass es das ist, was ich machen möchte: die Arbeit von Organisationen, Trägern oder auch Vereinen nach außen hin wohlüberlegt zu präsentieren. Als Quereinsteiger ohne jegliche professionelle Erfahrung hat man es in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit allerdings nicht allzu leicht. Daher bietet der Studiengang an der Westfälischen Hochschule die ideale Möglichkeit, meine Kenntnisse zu vertiefen und vor allem auch diese auf ein professionelles Level zu heben.

 

Sie möchten die Arbeit von Organisationen und Trägern öffentlichkeitswirksam präsentieren. Ist das der Weg, auf dem Sie ihre bisherigen Erfahrungen in der Sozialarbeit mit Pressearbeit verbinden möchten? Oder bleiben Sie offen und könnten sich auch vorstellen für Firmen, die nicht zwingend im sozialen Bereich tätig sind, zu arbeiten?

Generell finde ich es wichtig, immer offen für andere Optionen zu bleiben und vielleicht auch mal vom geplanten Weg abzuweichen. Aber ja, in der Tat ist das ein Ziel, das ich verfolge. Ich würde sehr gerne für caritative Organisationen, Vereine oder auch Nichtregierungsorganisationen arbeiten. Ich habe bei meinen bisherigen Arbeitgebern bereits im Kleinen beobachtet, wie wichtig die Außenwirkung ist. Gerade im sozialen Bereich steht und fällt viel mit einer guten Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, denn so entstehen viele Kooperationen und im Endeffekt auch die Finanzierung von Projekten. Mein persönlicher Wunsch ist es daher definitiv, nach dem Studium für Organisationen oder auch Unternehmen zu arbeiten, die sich mit sozialen oder auch sozialpolitischen Themen und Fragen auseinandersetzen.

 

Glauben Sie, dass ihr erster Bachelor Ihnen im Studium oder auch im Beruf von Nutzen sein wird?

Ja, davon bin ich überzeugt. Zum einen liegen meine letzten Seminare und Hausarbeiten eben noch nicht allzu lange zurück, sodass es mir ganz sicher nicht zu schwerfallen wird, mich in die Struktur eines Studiums wieder einzufinden. Eine simple Tatsache, die mir aber bestimmt helfen wird. Zum anderen habe ich einige Organisationen und Träger kennenlernen dürfen und damit auch ihre Arbeitsabläufe und Strukturen. Wenn es sich tatsächlich ergeben sollte, dass ich für eine Organisation im sozialen Bereich tätig sein darf, wird das von großem Vorteil sein. Denn ich weiß dann in jedem Fall wovon ich spreche und "wie der Hase läuft."

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