Hinweis zu den Zertifikatskursen des Referats Weiterbildung

Zertifikatskurse bieten Ihnen eine Weiterqualifizierung mit wissenschaftlicher Begleitung durch Hochschullehrer/innen oder Fachdozenten/-innen und umfassen in der Regel ein Volumen von mindestens 150 Unterrichtsstunden, verteilt auf mehrere zwei- oder dreitätige Module.

Um die jeweiligen Zertifikatskurse mit einem Hochschulzertifikat abschließen zu können, ist - neben der Teilnahme an 90 % der Module - die Absolvierung eines Abschlussverfahrens vonnöten. Dies besteht in der Regel aus dem Verfassen einer Abschlussarbeit (10 bis 20 Seiten) und dem Absolvieren eines Kolloquiums.

Selbstverständlich ist es auch möglich, an einem Zertifikatskurs teilzunehmen, ohne das Abschlussverfahren zu absolvieren. In diesem Falle stellen wir Ihnen eine ausführliche Qualifizierungsbescheinigung aus.

Zum Bewerbungsverfahren für alle nachfolgenden Zertifikatskurse
Im Gegensatz zu Fachtagen, Einzelveranstaltungen und Weiterbildungsreihen erfordert die Teilnahme an einem Zertifikatskurse stets ein vorheriges Bewerbungsverfahren. Dieses besteht aus zwei Teilen:

  1. Bewerben Sie sich online unter www.weiterbildung-sozialwesen.de für den jeweiligen Zertifikatskurs. Sie finden die o. g. Zertifikatskurse im Online-Katalog, in dem alle Veranstaltungen des Referats Weiterbildung chronologisch aufgeführt sind.

  2. Schicken Sie uns anschließend
    - ein einseitiges Motivationsschreiben, aus dem ersichtlich wird, warum Sie an dem jeweiligen Zertifikatskurs teilnehmen möchten, 
    - einen aktuellen Lebenslauf sowie
    - Kopien Ihrer Ausbildungs- bzw. Studienabschlüsse.

Motivationsschreiben, Lebenslauf sowie Kopien Ihrer Abschlüsse können Sie uns per E-Mail schicken (Weiterbildungfh-muensterde; Betreff: Bewerbung Zertifikatskurs) oder per Post an:
Fachhochschule Münster, Fachbereich Sozialwesen
Referat Weiterbildung - Stichwort: Bewerbung Zertifikatskurs
Hüfferstraße 27
48149 Münster
Nach Prüfung der Unterlagen, erhalten Sie zeitnah eine Rückmeldung hinsichtlich Ihrer Zulassung zum Zertifikatskurs.
Bitte beachten Sie, dass die Zusagen nach Eingangsdatum und Prüfung der Unterlagen erfolgen!

Folgende Zertifikatskurse bieten wir in den nächsten Monaten an:

Zertifikatskurs Psychosoziale Prozessbegleitung

Ab dem 01.01.2017 können Opfer bestimmter Straftaten auf der Grundlage des § 406 g Strafprozessordnung einen Rechtsanspruch auf Bereitstellung einer psychosozialen Prozessbegleitung geltend machen. Ziel der psychosozialen Prozessbegleitung ist es, eine besondere Form der nicht-rechtlichen Begleitung für besonders schutzbedürftige Verletzte vor, während und nach der Hauptverhandlung zu leisten. Die psychosoziale Prozessbegleitung umfasst die Informationsvermittlung sowie die qualifizierte Betreuung und Unterstützung im gesamten Strafverfahren mit dem Ziel, die individuelle Belastung der Verletzten zu reduzieren und ihre Sekundärviktimisierung zu vermeiden. Darüber hinaus soll die psychosoziale Prozessbegleitung zur Förderung der Aussagetüchtigkeit beitragen. Basierend auf den Empfehlungen der Arbeitsgruppe des Strafrechtsausschusses und in enger Abstimmung mit dem Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, hat die FH Münster unter Beteiligung von Experten/-innen aus Wissenschaft und Praxis den Zertifikatskurs Psychosoziale Prozessbegleitung konzipiert. Die Themenbereiche der Weiterbildung orientieren sich an den Anforderungen der Arbeitsgruppe: rechtliche Grundlagen, Viktimologie, Psychologie/Psychotraumatologie, Theorie und Praxis der psychosozialen Prozessbegleitung und Qualitätssicherung und Eigenvorsorge. Die Zertifikatsweiterbildung "Psychosoziale Prozessbegleitung" an der FH Münster ist durch das Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen zum 01.01.2017 anerkannt.

Zertifikatskurs Musikgeragogik

Die Weiterbildung an der Fachhochschule Münster orientiert sich an den emotionalen und kulturellen Bedürfnissen älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger. Dabei konzentriert sie sich auf geplante wie auf situative Angebote im Alltag der Pflege, in der Geragogik, in der Sozialen Arbeit und in der Altenhilfe. Das gesamte Spektrum vom offenen "Seniorennachmittag" über die stationäre Betreuung bis hin zur Begleitung dementiell Erkrankter und Sterbender wird in den Blick genommen. Neben der Vermittlung von gerontologischem Basiswissen und spezifischen musikpädagogischen Methoden garantiert die Weiterbildung einen hohen Anteil an musikalischen Selbsterfahrungsmöglichkeiten in der Gruppe. Zudem können Praxiserfahrungen aus den Arbeitsfeldern durch die Referentinnen und Referenten begleitet werden.

Zertifikatskurs Kulturgeragogik

Kulturgeragogik ist eine Fachdisziplin im Schnittfeld von Kulturpädagogik und Geragogik, die sich mit kulturell-künstlerischen Vermittlungs- und Aneignungsprozessen im Alter beschäftigt. Die Teilnehmenden lernen, die Besonderheiten des kulturellen Lernens älterer Menschen und die sich wandelnden Bedürfnisse älterer Menschen in kulturgeragogischen Kontexten intensiv zu berücksichtigen, um qualitativ hochwertige Angebote in kulturellen und kulturpädagogischen Einrichtungen, in Alten- und Pflegeheimen und anderen Senioreneinrichtungen zu entwickeln. Grundlagen für die Kulturgeragogik bilden Nachbardisziplinen wie Gerontologie, Geragogik, Soziale Arbeit, Kulturmanagement u. a.

Zertifikatskurs Sozialpsychiatrische Fachkraft in der Arbeit mit Familien

Psychische Erkrankungen eines oder beider Elternteile stellen für die gesunde psychische Entwicklung eines Kindes ein erhebliches Risiko dar. Nicht selten sind Familien mit psychisch kranken Eltern auch auf Erziehungshilfen angewiesen, wobei ambulante Hilfen wie die Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) eine häufig gewählte Hilfeform darstellen. Zur Arbeit in diesem Feld bedarf es deshalb der strukturierten Kooperation des öffentlichen Trägers der Jugendhilfe mit den freien Trägern der Jugendhilfe, aber auch mit den Diensten des Gesundheitswesens im Rahmen eines multidisziplinären Problemzugangs. Der Zertifikatskurs Sozialpsychiatrische Fachkraft in der Arbeit mit Familien setzt sich zum Ziel, den Absolventen/-innen Problemzugänge und Handlungsstrategien zu vermitteln und damit die Lücke zu schließen, die es bis heute in der Kooperation von psychiatrischen und sozialpädagogischen Institutionen gibt. Es geht darum, im Sinne interdisziplinärer Handlungsfähigkeit sozialpsychiatrische und sozialpädagogische Handlungsansätze miteinander zu verzahnen und vor diesem Hintergrund realistische und bedarfsgerechte Hilfen für Familien mit psychisch kranken Eltern gestalten zu können.

Zertifikatskurs Kinderschutz

Das gesellschaftliche Ziel eines wirksamen Kinderschutzes hat in den vergangenen Jahren zu zahlreichen gesetzlichen Änderungen geführt. Der Zertifikatskurs "Kinderschutz" der Fachhochschule Münster basiert daher auf den gesetzlichen Anforderungen an Fachkräfte und Einrichtungen der öffentlichen und freien Träger (Modul 2), welche auf der Grundlage der Kenntnisse des "Systems Kinderschutz" (Modul 1) vermittelt werden. Aufbauend auf dem Fachwissen zum Thema Kinderschutz, sollen innerhalb des Zertifikatskurses Kinderschutz Methoden vorgestellt und ausprobiert werden, um auf wissenschaftlichem Niveau Handlungssicherheit im Kinderschutz zu gewinnen. Die praxisorientierten Module zur Einschätzung und Beurteilung von Kindeswohlgefährdungen (Modul 3), zur Rolle und Vernetzung der Insoweit erfahrenen Fachkraft (Modul 4), werden durch ein Modul zur Gesprächsführung mit Kindern, Eltern sowie beratungssuchenden Fachkräften (Modul 5) abgerundet. Abschließend werden bedeutsame Aspekte des Kinderschutzes, wie sexueller Missbrauch, medizinische Erscheinungsformen von Vernachlässigung und Misshandlung und das Thema Migration, vertieft (Modul 6). Ziel des Zertifikatskurses Kinderschutz ist, sich der Praxis einer Insoweit erfahrenen Fachkraft auf wissenschaftlicher Basis anzunähern und durch Wissensvermittlung und Methodentraining umfassend auf das herausfordernde Arbeitsfeld vorzubereiten. Um das Zertifikat "Kinderschutzfachkraft" der Fachhochschule Münster zu erhalten, ist es notwendig, eine schriftliche Fallreflexion zu verfassen und ein Abschlusskolloquium zu absolvieren.

Zertifikatskurs Case Management im Sozial- und Gesundheitswesen und in der Beschäftigungsförderung (DGCC)

Der Nachweis fachlich ausgewiesener sowie wirtschaftlicher Arbeit ist angesichts des allgemein steigenden Kostendrucks in vielen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit, Pflege und Medizin selbstverständlicher Qualitätsstandard geworden. Das in den USA entwickelte Handlungskonzept Case Management stellt ein zielsicheres und Ressourcen stärkendes Steuerungsinstrument im Sozial- und Gesundheitswesen dar. Case Management wird in nahezu allen Handlungsfeldern der Sozialarbeit/Sozialpädagogik sowie in Partnerdisziplinen wie Pflege und Medizin angewandt. Zielsetzung ist, Menschen in vielschichtigen Problemlagen zu begleiten und die verschiedenen im Einzelfall erforderlichen Leistungsanbieter bedarfsgerecht und effektiv zu koordinieren, ohne den Adressaten ihre Eigenverantwortung und ihre Selbstbestimmung zu entziehen. Case Management bezieht mithin sowohl die Ebene des einzelnen Adressaten als auch die Systemebene, d. h. die Entwicklung der eigenen Organisation und den Aufbau verlässlicher Anbieternetzwerke, ein. Insbesondere in der ambulanten Versorgung erweist sich Case Management als ein Konzept zur Optimierung der Adressatenorientierung, der Versorgungsqualität und Wirtschaftlichkeit. Eine gezielte Hilfe-/Unterstützungsplanung sorgt für Leistungs- und Kostentransparenz. Die berufsbegleitende Weiterbildung bietet das fundierte theoretische und praxisorientierte Erlernen dieses Handlungskonzepts mit dem Ziel, die Integration der Arbeit mit Case Management in den Berufsalltag der Teilnehmer/innen zu initiieren und zu begleiten. Sie setzt an den Praxisbezügen der Teilnehmer/innen an. Die Weiterbildung umfasst ein Basis- sowie ein Aufbaumodul: Im Basismodul erwerben die Teilnehmenden die theoretischen und praktischen Grundlagen; das Aufbaumodul bietet die arbeits- feldspezifische Vertiefung und Übertragung in die eigene Berufspraxis. Der nächste Zertifikatskurs startet am 26.-28.06.2019.

Zertifikatskurs Vormundschaften

Vormünderinnen und Vormünder sind Fachkräfte, die ihre Haupttätigkeit in einem schwierigen Segment der Jugendhilfe entwickeln und entfalten müssen. Ihre Aufgabe ist, jungen Menschen in einer belasteten Lebenslage Ersatz für die fehlende Ausübung der Personensorge anzubieten, die von den eigenen Eltern nicht mehr oder zeitlich befristet nicht wahrgenommen werden kann. Die hiermit in Verbindung stehenden rechtlichen und sozialpädagogischen Aufgabenbereiche und die sich hieraus ergebenden fachlichen und persönlichen Handlungsanforderungen gestal- ten sich dabei zunehmend komplex und anspruchsvoll. Der Zertifikatskurs Vormundschaften soll die Teilnehmenden umfassend auf dieses komplexe Handlungsfeld vorbereiten. Zu diesem Zweck findet zum einen eine intensive Auseinandersetzung mit der Rolle als Vormund statt. Zum anderen werden innerhalb der sechs Module fachspezifisches Wissensbausteine und entsprechende Methoden für die Ausübung der Rolle als Vormund vermittelt. Darüber hinausgehend bietet der Zertifikatskurs Vormundschaften ausreichend Raum, das eigene berufliche Handeln reflektieren zu können. Um sich dem eigenen Handlungskonzept als Vormund anzunähern, werden innerhalb des Zertifikatskurs folgende übergeordnete Lernziele angestrebt:

- Die Teilnehmenden sind in der Lage, die unterschiedlichen Facetten der Tätigkeit und die eigene Rolle als Vormund fachkritisch zu erarbeiten und zu reflektieren.
- Die Teilnehmenden vertiefen ihr rechtliches Wissen für die Rolle als Vormund.
- Die Teilnehmenden können die individuellen Bedarfslagen junger Menschen einschätzen und bewerten.
- Die Teilnehmenden entwickeln ein erweitertes Verständnis hinsichtlich der psychischen Situation des Mündels.
- Die Teilnehmenden sind in der Lage, fachpraktische Gestaltungsmöglichkeiten als Vormund zu erarbeiten und in das eigene Handlungskonzept zu integrieren.
- Die Teilnehmenden reflektieren das eigene berufliche Handeln.

Zertifikatskurs FASD-Fachkraft

Alkoholkonsum der Mutter in der Schwangerschaft kann für die betroffenen Kinder lebenslange Folgen haben. Da die Symptome sehr variabel ausgeprägt sein können, wird heute der Terminus Fetal Alcohol Spectrum Disorder (FASD) verwendet. Er umfasst das körperliche Vollbild des fetalen Alkoholsyndroms (FAS) sowie das partielle FAS (pFAS) und Entwicklungsneurologische Schäden nach vorgeburtlicher Alkoholexposition (ARND). Viele betroffene Kinder sehen zwar völlig gesund aus, zeigen aber deutliche Verhaltensstörungen. Kinder mit FASD können Risiken nicht einschätzen, sind distanzlos und leicht verleitbar. Sie vergessen schnell und können aus Erfahrungen nicht gut lernen. Die betroffenen Kinder benötigen Anleitungen, Orientierungshilfen, feste zeitliche und räumliche Strukturen und ritualisiertes Handeln im Alltag. Auch mit der Volljährigkeit sind FASD-Patienten überwiegend nicht in der Lage, ein selbstständiges Leben zu führen, sie bleiben arglos und verleitbar; deshalb bedürfen sie der weiteren Betreuung. Die Teilnehmenden des Zertifikatskurses sollen befähigt werden, im eigenen Arbeitskontext mit an FASD erkrankten Menschen professionell zu arbeiten sowie als Multiplikatoren/-innen in der eigenen Einrichtung tätig zu sein und anderen Fachkräften und ggf. Angehörigen von Erkrankten beratend zur Seite stehen. Zu diesem Zweck findet innerhalb des Zertifikatskurses FASD eine intensive interdisziplinäre Auseinandersetzung mit dem Krankheitsbild FASD, seiner Symptomatik und den Belastungen und Einschränkungen statt, die sich für die Betroffenen und deren Umfeld (Familie, Schule, Arbeitswelt) ergeben.

Zertifikatskurs Systemisches (Sozial-)Management

Es gibt kaum eine andere Profession, in der die Annahmen der Systemtheorie eine so hohe Bedeutsamkeit und Praxisrelevanz einnehmen wie innerhalb der Sozialen Arbeit. Das Fundament hierfür wird oftmals bereits im Studium gelegt und bei Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit durch zahlreiche Fort- und Weiterbildungsangebote vertieft (systemische Beratung, systemische Therapie, systemisches Coaching, systemische Mediation, systemische Kinder- und Jugendlichentherapie usw.). Während systemisches Denken innerhalb der Sozialen Arbeit somit auf operativer Ebene weit verbreitet ist, scheint es sich auf Leitungsebene quasi von Hierarchieebene zu Hierarchieebene zu "verflüssigen". Auf oberster Ebene angekommen, geht es i.d.R. alles andere als "systemisch" zu: Hier kommen nicht selten solche Annahmen und Methoden zum Tragen, die aus der klassischen Betriebswirtschaftslehre "importiert" wurden. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Suggerieren diese doch, den Laden in den "Griff" bekommen zu können. Erstaunt wird dann bisweilen festgestellt, dass die erhoffte Wirkung der Managementinstrumente nicht eintritt, vielleicht sogar neue Probleme hierdurch erst entstehen. Das "Systemische", das man beim fachlichen Handeln präferiert, gerät beim Management weitgehend aus dem Blick.

Zertifikatskurs Tanzpädagogik in der Sozialen Arbeit

Der Zertifikatskurs Tanzpädagogik in der Sozialen Arbeit soll die Absolventen/-innen befähigen, Tanz als Medium in allen Tätigkeitsfeldern der Sozialen Arbeit einzusetzen, um die eigentlichen pädagogischen und psychologischen Ziele der eigenen Arbeit durch Arbeit mit Bewegung, Körperwahrnehmung- und Ausdruck sowie einen bewegungsorientierten Zugang zu fördern. In den Grundlagenmodulen werden die Voraussetzungen der Teilnehmenden ermittelt und die Grundlagen für die speziellen Anforderungen der tanzpädagogischen Gestaltungsräume in der Sozialen Arbeit durch intensives Training geschaffen. Themenbeispiele: Psychologie; Kommunikation speziell in der Tanzpädagogik; Tanzgeschichte; Tanz und Gesundheit; zielgruppengerechte Didaktik undMethodik der Tanzpädagogik. Praxisanteile sind Elementarer und Freier Tanz; Tanztheater; Jazz Dance und Hiphop; Modern Dance und Zeitgenössischer Tanz; Tanzformen für Menschen mit Behinderungen. In den aufbauenden Modulen liegt der Schwerpunkt auf der eigenständigen Planung, Durchführung und Evaluation eines individuellen Unterrichtskonzeptes oder Projektes.

Zertifikatskurs KITA Management (Vorankündigung)

In den vergangenen Jahren hat sich im Bereich der Kindertagesstätten eine Menge getan: Gesetzliche Veränderungen und Neuerungen, wie u.a. der Rechtsanspruch auf Förderung oder das KiBiz NRW, zunehmende Erwerbstätigkeit von Elternteilen, Integration von Kindern mit Migrationshintergrund oder Behinderung, Personalengpässe oder die Erziehungs-und Bildungspartnerschaften. Dies führt auch zu wesentlichen Veränderungen im Aufgaben- und Anforderungsprofil von KITA-Leitungen. Der Zertifikatskurs KITA-Management vermittelt den Absolventen/-innen wissenschaftliche fundierte Kenntnisse und methodisches Handwerkszeug, um die Veränderungs-und Entwicklungsprozesse in Kindertageseinrichtungen aktiv zu gestalten. Die Module, die zur Zeit von Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Praxis erarbeitet werden, sind auf die konkrete Praxis der Leitungsaufgabe ausgerichtet.
Seite drucken