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Warum haben Windkraftanlagen drei Flügel? Warum sinkt die Leistung eines Wasserkraftwerks bei Hochwasser? Wer regelt, dass nie zu viel oder zu wenig Strom ins Netz gespeist wird? Und warum wird Gas auf seinem Weg durch eine Pipeline immer schneller?

Bis der Strom aus einer Windkraftanlage die Waschmaschine antreibt oder Erdgas die Wohnung wärmt, begegnen Ingenieurinnen und Ingenieuren der Fachrichtung Energietechnik viele Herausforderungen und Fragen.

Aufbau des Studiums

Das Ingenieursstudium der Energietechnik gliedert sich in vier Phasen:

1. Grundstudium


1. und 2. Semester: Grundlagen

  • mathematisch-naturwissenschaftlich: Mathematik, Chemie, Physik, etc.
  • ingenieurwissenschaftlich: Elektrotechnik, Werkstoffkunde, Konstruktionselemente, etc

2. Hauptstudium


3. bis 5. Semester: Spezialisierung in Energietechnik

  • Ingenieurwissenschaftlich: Steuerungs- und Regelungstechnik, Kälte- und Wärmepumpentechnik, Gasversorgung, Elektrizitätsversorgung, Energieanlagenbau, etc.
  • Fachübergreifende Module: Betriebswirtschaftslehre, Fachvortrag Energietechnik
  • Wahlpflichtmodule: Biomasse, Kraft-Wärme-Kopplung, Mobilität, Energiespeicher, Wasser- und Windenergienutzung, etc.

3. Abschluss


6. / 7. Semester:

  • Ab dem 6. Semester sammmeln Sie Praxiserfahrung
    • entweder bei einer 12-wöchigen Praxisphase in einem Unternehmen
    • oder während eines mindestens 20-wöchigen Praxis- oder Auslandssemesters
      - Bachelor PLUS

4. Bachelorarbeit


Im Anschluss daran schreiben Sie Ihre Bachelorarbeit.

  • Nach erfolgreichem Abschließen, tragen Sie dann als Ingenieur den akademischen Grad Bachelor of Engineering (B.Eng.)

Gut zu wissen!!!


Das Grundstudium ist für alle Studierenden der Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik identisch. Sie studieren alle gemeinsam. Deshalb können Sie ohne Probleme bis zum dritten Semester den Studiengang wechseln, wenn Sie möchten!


So wird studiert

Die Energie-, die Gebäude- und die Umwelttechnik bauen auf gemeinsamen Grundlagen auf und verfolgen das gleiche Ziel: den nachhaltigen und effizienten Umgang mit unseren Ressourcen.

Deshalb sind die Bachelorstudiengänge miteinander verzahnt.

Ihr Studium ist...

  • interdisziplinär: Die Energietechnik steht mit der Umwelt- und Gebäudetechnik in wechselseitigem Austausch. Deshalb bietet der Aufbau des Studiums unseren Studierenden die Möglichkeit, über den Tellerrand ihres Studiengangs hinauszuschauen. Sie lernen nicht nur, komplexe technische Systeme zu verstehen, sondern auch interdisziplinär zu denken.
  • praxisorientiert: Wir bilden für die Praxis aus. Viele Labor-Praktika und Exkursionen stellen sicher, dass Sie die Anwendung Ihres Wissens nicht aus dem Blick verlieren.
  • vernetzt und international: Wir arbeiten ständig an Kooperationen mit Unternehmen und Hochschulen. So können Sie Ihr Wissen durch die Praxiszeit oder ein Semester an einer anderen Hochschule ausbauen - auch im Ausland.
  • stark in Forschung und Wissenstransfer: Unsere Studierenden sind am Puls der Zeit, weil sie vom Wissen aus unseren Forschungsprojekten profitieren. Wir entwickeln anwendungsorientierte Lösungen zu aktuellen Problemen.
  • flexibel: Ihre Interessen geben die Fachrichtung vor, in der Sie sich nach den Grundlagen spezialisieren - Sie werden Ingenieur der Energie- und Energietechnik. Und Sie entscheiden, ob Sie Ihr Studium in sieben oder sechs Semestern abschließen, also mit einer Praxisphase oder einem Praxis-/Auslandssemester.

Die Inhalte lernen Sie in...

  • Vorlesungen, in denen die nötigen theoretischen Grundlagen dargestellt und erläutert werden.

  • Übungen, in denen Fallbeispiele und Aufgaben gezielt auf Prüfungen und Praxis vorbereiten.

  • Praktika, in denen praxisorientiertes Wissen in unseren Laboratorien und Versuchshallen und im Rahmen von Feldversuchen vermittelt wird.

  • Exkursionen zu unterschiedlichen gebäudespezifischen Anlagen.

Voraussetzungen

Für die Aufnahme eines Ingenieursstudiums der Energietechnik gelten einige Voraussetzungen:

Hochschulzugangsberechtigung

In aller Regel ist das ein Abitur oder ein Fachabitur.

Meisterinnen, Meister und vergleichbar Qualifizierte haben auch die Möglichkeit zum Hochschulstudium, es müssen jedoch einige Vorausetztungen erfüllt sein. In diesem Fall setzen Sie sich ruhig mit uns in Verbindung und vereinbaren Sie einen Beratungstermin.

Vorpraktikum

Als Voraussetzung für das Studium müssen Sie ein 8-wöchiges Praktikum absolviert haben. Dies soll in einem technischen oder überwiegend technischen Bereich erfolgen. Bis zu vier Wochen können davon auch in einem kaufmännischen Bereich absolviert werden. Lesen Sie dazu in der unten stehenden Datei nach, in welchen Berufsfeldern Sie das Praktikum machen können. Das Praktkum muss bis zum Beginn des dritten Semesters nachgewiesen sein.

Falls Sie eine abgeschlossene Berufsausbildung haben, kann diese stattdessen anerkannt werden. Welche Berufe dafür infrage kommen, können Sie auch der unten stehenden Datei entnehmen.


Und nach dem Bachelor?

Master

Als Bachelor of Engineering haben Sie die Möglichkeit, ein weiterführendes Masterstudium zu absolvieren.

Der Fachbereich EGU bietet Ihnen auch dazu  vier unterschiedliche Masterstudiengänge an.

Berufsaussichten

Der Bedarf an Ingenieurinnen und Ingenieuren in der Energietechnik wächst stetig. Am Arbeitsmarkt sind Fach- und Führungskräfte gefragt, die technisch fit sind und Sachverhalte auch in größeren Zusammenhängen beurteilen können. Unsere Ingenieure sind durch ihre technisch-naturwissenschaftlichen Vorkenntnisse dafür bestens geeignet. Berufsaussichten und Bezahlung sind überdurchschnittlich gut, oft werben Unternehmen bereits vor Studienabschluss um unsere Absolventen

So vielfältig wie die Herausforderungen, sind auch die Arbeitgeber für Energieingenieure. Hier einige Beispiele aus der Praxis:

Berichte aus der Praxis

Wir sind immer sehr daran interessiert, wie es unseren Absolventinnen und Absolventen nach Ihrer Zeit am Fachbereich EGU ergeht. Deshalb berichten hier einige unserer Alumni über ihren Weg raus Steinfurt in die Ingenieurswelt.


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