Ingenieur werden
Ingenieure sind keine Mathe-Nerds, sondern neugierige Allrounder.

Erst einmal vorab: Im Blick auf mathematische und naturwissenschaftliche Grundlagen schaden sehr gute Noten in Mathematik, Physik oder Chemie natürlich nicht - sie sind aber nicht Voraussetzung für einen erfolgreichen Start ins Ingenieurstudium. Passgenaue Vorkurse, praxisorientierte Übungen und Tutorien am Fachbereich Energie · Gebäude · Umwelt helfen Ihnen, die Inhalte zu verstehen und zu lernen.

Was macht am Ingenieurwesen besonders Spaß?

Unsere Ingenieure entwickeln Lösungen für ganz konkrete Probleme. Während es bei anderen Fächern recht abstrakt zugehen kann, geht es bei der Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik um Technik, die jeder Mensch im Alltag zur Versorgung mit lebenswichtigen Dingen nutzt: für sauberes Wasser, Energie und Wärme.
Die Herausforderungen dabei sind steigende Anforderungen an die Versorgung und sich verändernde Bedingungen, unter denen sie gesichert werden soll.

Deshalb haben wir das Studium und die Aufgaben an unserer Lebenswelt ausgerichtet. Sie lösen schon im Studium reale Probleme, indem Sie Theorie in Praxis umsetzen, und lernen nachhaltige Ergebnisse zu schaffen.

Wer ein Studium der Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik beginnt, kann sich also auf Abwechslung, eine spannende fachliche Bandbreite und einen Abschluss, mit dem man wirklich etwas bewegen kann, freuen. Das zeigt sich schon in den Abschlussarbeiten an unserem Fachbereich.

Voraussetzungen für Ingenieure

Ingenieure benötigen im beruflichen Alltag

  • technisches Verständnis,
  • ein breites Fachwissen,
  • Optimierergeist und
  • Kreativität.

Einiges davon kann man schulen und erlernen. Die andere Hälfte muss ein angehender Ingenieur allerdings schon in sich tragen: Wer Ingenieur werden will, sollte auf jeden Fall Spaß an naturwissenschaftlichen Fächern und an Kobelaufgaben haben. Sie begleiten jeden Tag des Studiums und des Berufslebens. In technischer Hinsicht sollte ein angehender Ingenieur gerne neue Ideen kreativ entwickeln und Spaß an der Suche nach der optimalen Lösung haben. Es geht um Technik, die man erlebt und anfasst.

Soziale Kompetenz und Verantwortung

Gute Ingenieure der Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik zeichnen sich aber auch durch soziale Kompetenz aus: Sie tragen eine hohe Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft, weil sie nachhaltige, effiziente und kundenorientierte Lösungen entwickeln. Die systematische, zielorientierte Denk- und Arbeitsweise dafür erlernen sie während des Studiums.

Außerdem sind Ingenieure echte Teamplayer - kaum eine der heutigen Herausforderungen ließe sich allein von nur einem Menschen meistern.

Ist das Studium zum Ingenieur oder Wirtschaftsingenieur schwer?

In jedem Vorurteil steckt ein Funken Wahrheit. Wie schwer das Studium aber wirklich ist, hängt davon ab, wann man fragt. Tatsache ist, dass vor allem die Grundlagen zu Beginn des Studiums viel Arbeit bedeuten: Mathe, Konstruktionstechnik, Chemie und Elektrotechnik zum Beispiel. "Da braucht man Durchhaltevermögen", sagt Sören Möller, Mitarbeiter am Fachbereich. "Aber das schafft man."

Gerade dann zahlt sich das familiäre Verhältnis an der FH Münster aus: Bei uns sitzen Sie nicht mit 400 anderen in einer Lehrveranstaltung, sondern mit 40. Die Betreuung ist eng, es gibt Tutorien und Übungen zu den Lehrveranstaltungen und Sie können die Professoren ohne Probleme direkt ansprechen - bei uns kennt man sich. "Außerdem organisieren sich die Studierenden schnell selbst und arbeiten in den studentischen Selbstlernbereichen auf dem Campus", erklärt Möller. Zu Beginn des Studiums "verbrate" man zwar sechs bis sieben Collegeblöcke - in den letzten drei Semestern seien es dafür insgesamt vielleicht zwei bis drei.

Worin unterscheiden sich Ingenieure und Wirtschaftsingenieure?

Beide sind technisch-naturwissenschaftlich ausgebildet und tragen nach dem Studium den Titel Bachelor of Engineering. Während Ingenieure hauptsächlich planen, entwickeln und die Umsetzung überwachen, arbeiten Wirtschaftsingenieure stärker an Schnittstellen und betriebswirtschaftlichen Themen. Hier gibt es einen Überblick über Unterschiede und Gemeinsamkeiten:

Wie sehen Arbeit und Berufsaussichten aus?

Ingenieure und Wirtschaftsingenieure der Energietechnik, der Gebäudetechnik und der Umwelttechnik tüfteln nicht an einzelnen Produkten, sondern entwickeln und optimieren die Systeme, in denen Technik zusammenwirkt. Sie planen, entwickeln, organisieren, überwachen, betreuen Kunden und erstellen Angebote. So verändern sie das große Ganze und bereiten Wege für eine nachhaltigere Zukunft.

So vielfältig wie ihre Aufgaben sind die Arbeitgeber von Ingenieurinnen und Ingenieuren der Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik: Das sind zum Beispiel Planungs- und Ingenieurbüros, Betreiber von Krankenhäusern, Flughäfen oder Energieversorgungsunternehmen für Strom, Gas oder Wasser, Kommunen und Stadtwerke. Industrieunternehmen, die Komponenten und Anlagen produzieren und vertreiben, bieten Arbeitsplätze in der Entwicklung oder dem Technischen Vertrieb an. Sie alle suchen Ingenieurinnen und Ingenieure, die in der Lage sind, Sachverhalte auch in größeren Zusammenhängen zu beurteilen.

Warum die FH Münster?

Das Studium Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik bietet Ihnen Flexibilität und viel Raum für die berufliche Ausgestaltung. Dabei lassen wir Sie nicht allein. Wir begleiten und unterstützen Sie bei Ihren Entscheidungen, damit Sie Ihr Potenzial voll entwickeln können. Der Studiengang bietet ein ideales Sprungbrett in den Beruf des Ingenieurs - diesen Titel dürfen Sie mit dem Bachelorabschluss der FH Münster gemäß Ingenieurgesetz führen.
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