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Masterarbeiten 2017

Digital Vernacular Architecture - Niklas Fuchte
In Hinblick auf die zunehmende Globalisierung und Nachfrage an nachhaltig-ökologischen Möglichkeiten im Bereich des Bauens stellt sich die Frage wie sich die Nutzung von Bambus gegenüber den wachsenden Anforderungen positioniert. Lässt sich dieses Material in der westlichen Welt als alternativer Baustoff gegenüber genormten und industrialisiert hergestellten Fließband Bauteilen eingliedern und schafft so eventuell eine neue wirtschaftliche Basis zwischen Industrie und Entwicklungsländern? Zudem stellt sich die Frage wie man mit einem naturgewachsenen Baustoff, der sich nicht normieren lässt und wie ein Stahlträger herzustellen ist, umgeht und ihn in einen automatisierten Prozess für eine serielle Fertigung von Bauteilen eingliedern kann. Aufgrund des Vorurteils, dass Bambus das Holz des armen Mannes sei, findet man seinen Einsatz meist im subtropischen Kontext wieder, wo er primär als Mittel zum Zweck verwendet wird. Durch seine ständige Verfügbarkeit und geringe Kosten hat er im alltäglichen viele Möglichkeiten der Nutzung. Jedoch zeigen zahlreiche Beispiele, wie traditionelle Bauwerke, die Schönheit dieses Materials und seine tiefe Verankerung in vielen Kulturen. Lässt sich also der Bambus, seine Nutzung im Bau und die Traditionellen Fertigungstechniken mit den aktuellen digitalen Möglichkeiten der Fertigung und Planung kombinieren? Hierfür soll ein Prototyp entworfen werden, der aus traditionellen, regionalen Materialen hergestellt wird und sich dabei digitaler Methoden traditioneller Bauweisen bedient. Über die Recherche von traditionellen Baumethoden und verfügbaren kostengünstigen Materialien soll eine Grundlage geschaffen werden, um mit digitalen Planungs- und Fabrikationsmethoden zu einem beispielhaften Entwurfsergebnis zu gelangen. Die Masterthesis ist experimentell und soll mit Hilfe einer Vielzahl von digitalen und physischen Testmodellen entwickelt werden die dem Bambus in seinen Eigenschaften gerecht werden und seine Vorteile deutlich machen.
Partizipation und neue Medien - Benedikt Göbel
Ein Blick in die Zukunft: Wir stehen heute an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter im Bezug auf Wissen, Kommunikation und die Gesellschaft im Allgemeinen. Immer mehr neue Techniken bestimmen unseren Alltag und beeinflussen unser Zusammenleben. Die Architektur wird sich zwangsläufig auch auf Veränderungen einstellen müssen. Mit dieser Thesis wurde ein Einblick gewährt, in Themen, die die nächsten Jahrzehnte der Architekturentwicklung maßgeblich mitbestimmen werden. Zunehmende Digitalisierung und solche Tools, wie sie in dieser Ausarbeitung beschriebenen sind, werden in den nächsten Jahren vielleicht noch nicht im großen Maßstab eingesetzt, dennoch bieten sie ein enormes Potenzial für Entwerfer jeder Profession. Mit ihnen ist es möglich nachhaltigere Produkte zu schaffen für die Menschen, die sie nutzen. Sie fördern einen verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen im Sinne ökologischer, aber auch sozialer Nachhaltigkeit. Die Architektur der Zukunft wird sich mehr denn je mit der Gesellschaft auseinandersetzen. Dabei wird klar werden, dass eine kreative Gemeinschaft eine ebenso wichtige Ressource sein kann wie der physische Raum, den sie nutzt.

Bachelorarbeiten 2017

Forschung 2017

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