1. Hochschulzugangsberechtigung

Diese besteht in der Allgemeinen Hochschulreife oder der Fachhochschulreife oder einer vergleichbaren Qualifikation. Diese weisen Bewerber/-innen grundsätzlich durch ein Schulzeugnis nach, das die Hochschulreife oder eine vergleichbare Qualifikation bescheinigt.

Sonderregelungen gelten für in der beruflichen Bildung Qualifizierte (ohne Fachhochschulreife).

2. Praktikum

Für die Aufnahme des Bachelorstudiums an der MSA | münster school of architecture ist ein Baustellenpraktikum von mindestens 13 Wochen erforderlich. Es soll mit dem handwerklichen und industrialisierten Bauprozess vertraut machen und bringt damit wertvolle Erfahrung in das Studium ein. Das Praktikum kann in verschiedenen Bereichen des Hochbaus absolviert werden, dabei müssen mindestens 4 Wochen im selben Betrieb abgeleistet werden. Bis zu Beginn des Studiums sind bereits 6 Wochen vorzuweisen, die restlichen 7 Wochen können bis zu Beginn des 3. Semesters nachgereicht werden. 

Unter anderem eignen sich folgende Bereiche für das Praktikum:

  • Maurer
  • Maler & Lackierer
  • Zimmermann
  • Bautischler
  • Dachdecker
  • Trockenbauer
  • Hilfsarbeiter beim Bauunternehmen

Jedoch nicht annerkannt werden Praktika zum Beispiel in den Bereichen::

  • Heizungs-, Elektro- und Sanitärinstallateur
  • Reine Möbeltischlerei
  • Bauleitung
  • jegliche Art von Bürotätigkeit
  • Tief- und Landschaftsbau

Sollten Sie unsicher sein, erkundigen Sie sich bitte im Zentrum für Studien- und Prüfungsangelegenheiten am Fachbereich Architektur.

3. Prüfung der künstlerisch-gestalterischen Eignung

Trotz deutschlandweit rückläufiger Bewerberzahlen bewerben sich aufgrund des guten Rufs der Architekturschule Münster erheblich mehr angehende Studenten für das Architekturstudium als Studienplätze zur Verfügung stehen.

Aus diesem Grund ist die Zulassung vom Bestehen eines persönlichen Bewerbungsgespräches und  dem Anfertigen einer Arbeitsmappe abhängig. Beides soll dem Bewerber die Chance bieten erste Einblicke in das Thema Architektur zu gewinnen, die eigene Entscheidung zu überprüfen. Im persönlichen Gespräch findet eine Beratung statt, bei der zwei Professoren und ein Student gemeinsam mit dem Bewerber den Entschluss Architektur zu studieren abwägen.

Die Prüfung zur künstlerisch-gestalterischen Eignung ist neben der Allgemeinen Hochschulreife oder der Fachhochschulreife Zulassungsvorraussetzung. Die Arbeitsmappe soll 15-20 Arbeitsproben, von denen mindestens fünf ein spezielles Thema behandeln, umfassen.


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