Erarbeitung eines Stoffstrommanagements zur wirtschaftlichen Produktion von Bioethanol in einer landwirtschaftlichen Brennerei

Schematische Darstellung der Stoffströme der Bioethanolanlage

Einleitung 

Die Fa. Glitz Ehringhausen betreibt derzeit eine Brennerei zur Herstellung von Rohbranntwein. Es besteht ein Brennrecht von 1.735 hl/a. Dieses Brennrecht darf in der Regel nur zu 50 – 70 % ausgeschöpft werden. Die tatsächliche Kapazität der Anlage beträgt bei einer Nutzung von 8.000 h/a ca. 21.600 hl/a.

Im Zuge der EU-Harmonisierung wird das deutsche Branntweinmonopol zum 31.12.2010 auslaufen. Gleichzeitig gibt es eine Zielvereinbarung der EU bis zum Jahr 2005 mindestens 2 % und bis zum Jahr 2010 mindestens 5,75 % der fossilen Treibstoffe durch biogene Treibstoffe zu ersetzen.

Um die volle Kapazität der Anlage auszunutzen, wird Herr Glitz-Ehringhausen daher in Zukunft Bioethanol produzieren.

Projektbeschreibung 

  1. Identifizierung der betrieblichen Stärken und Schwächen
  2. Definition der Marktanforderungen des potentiellen Marktsegments
  3. Prognostizierung möglicher Veränderungen des Marktsegments und Analyse der möglichen Wettbewerbssituation
  4. Ermittlung möglicher Schwachstellen des eigenen Produktes bei Berücksichtigung der Marktsituation
  5. Potentiale für technische Modifikatione, Weiterentwicklungen und Personalentwicklung
  6. Kalkulation der Produktkosten und notwendige Investitionen für die Markteinführung
  7. Erstellung eines Handlungsplans
  8. Einleitung erster Umsetzungsschritte

 

Projektleitung


Prof. Dr.-Ing. Christof Wetter

Fachbereich Energie · Gebäude · Umwelt
Stegerwaldstraße 39
48565 Steinfurt
Tel: 02551 9-62725
Fax: 02551 9-62717

wetterfh-muensterde

Mitarbeiter


  • Dipl.-Ing. Elmar Brügging M.Sc.

Projektzeitraum:


September 2003 - Dezember 2003

Finanzierung


  • Fa. Glitz-Ehringhausen
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