Fertigung von Schaltkugeln aus rostfreiem austenitischem Stahl mit Minimalmengenschmierung auf einem Drehzentrum

Drehen der Schaltkugel mit MMS

Untersuchungen an der Fachhochschule Münster haben gezeigt, dass bei vielen Bearbeitungen auf den Kühlschmierstoff verzichtet werden kann. So wurden für die Drehbearbeitung am Labor schon diverse Werkstücke entweder absolut trocken oder mit der Minimalmengeschmierung gefertigt.

Bohren der Schaltkugel mit MMS durch den Bohrer

Die hier untersuchten Schaltkugeln werden bisher auf Drehzentren mit Kühlschmierstoff gefertigt. In diesem Forschungsprojekt wurden die Fertigungsmöglichkeiten der Schaltkugeln mit Minimalmengenschmierung für einen normalen Stahl St 52-3 und einem rostfreien austenitischen Stahl (1.4404; X2CrNiMo17-12-2) untersucht. Die Versuche wurden mit den Bearbeitungsverfahren Drehen, Fräsen und Bohren mit der am Drehzentrum vorhandenen einkanaligen Minimalmengenschmierung durchgeführt.

Gegenüber der bisher eingesetzten Nassbearbeitung ist mit der Minimalmengenschmierung durch höhere Schnittgeschwindigkeiten und höhere Vorschubwerte eine deutlich kürzere Bearbeitungszeit realisierbar. Damit kann nicht nur eine erhebliche Menge an Kühlschmierstoff eingespart werden, sondern in der gleichen Zeit können mehr Werkstücke gefertigt werden.

 

Projektleitung


Prof. Dr.-Ing. Ulrich Rinker

Fachbereich Maschinenbau
Stegerwaldstraße 39
48565 Steinfurt
Tel: 02551 9-62249
Fax: 02551 9-62249

rinkerfh-muensterde




Mitarbeiter


  • Dipl.-Ing. Markus Mangelmann

Projektzeitraum:


Januar 2008 - Juni 2008

Kooperationspartner


  • Arnskötter, Greven

Finanzierung


  • Interreg III A, Euregio "Produktionstechnik-Center"
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