Ermittlung der Bearbeitungskräfte zur Auslegung einer Maschine, mit der Späne zur Stahluntersuchung gewonnen werden

Versuchsaufbau auf der 3D-Schnittkraftplattform

Hintergrund des Projektes ist die Entwicklung einer Maschine, mit der Späne zur Analyse der Elemente Kohlenstoff, Schwefel und Stickstoff bei den unterschiedlichen Stufen der Stahlherstellung schnell erzeugt werden können. Die Späne sollen durch einen Bohrprozess hergestellt werden.

Für die Stahlanalyse gewonnene Späne

Die Bohrversuche wurden auf dem AXA-Bearbeitungszentrum der Fachhochschule Münster durchgeführt. Dabei war es besonders wichtig, dass die Späne keine Blaufärbung erreichten und kalt blieben, um nicht die Analyseergebnisse zu verfälschen. Dabei wurden zunächst die Kräfte bei drei verschiedenen Stahlsorten hart, normal und langspanend ermittelt. Dazu wurden im ersten Schritt die bisher verwendeten Schnitt- und Vorschubgeschwindigkeiten zu Grunde gelegt. Anschließend wurden diese Werte variiert, um optimale Schnitt- und Vorschubwerte für die unterschiedlichen Stahlsorten zu ermitteln. Dabei wurde auch der Anschliff der Bohrer analysiert und gegebenenfalls modifiziert.

Die Messergebnisse wurden über die 3-Komponenten-Kraftmessplatform und entsprechende Messsoftware aufgezeichnet. Aus den gewonnenen Erkenntnissen wurden dann die Parameter zur Auslegung der Maschine und die notwendigen Bohrereigenschaften für die Probenherstellung ermittelt.

 

Projektleitung


Prof. Dr.-Ing. Ulrich Rinker

Fachbereich Maschinenbau
Stegerwaldstraße 39
48565 Steinfurt
Tel: 02551 9-62249
Fax: 02551 9-62249

rinkerfh-muensterde




Mitarbeiter


  • Dipl.-Ing. Markus Mangelmann

Projektzeitraum:


Januar 2008 - Juni 2008

Kooperationspartner


  • Laubinger und Rickmann, Nordwalde

Finanzierung


  • Interreg III A, Euregio "Produktionstechnik-Center"
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