Material Footprint von Schwarz- und Kamillentee

Projekt mit Studierenden des Master Studiengangs "Nachhaltige Dienstleistungs- und Ernährungswirtschaft" gemeinsam betreut von Holger Rohn, Wuppertal Institut und Petra Teitscheid, FH Münster in Kooperation mit Rosi Fritz, Ulrich Walter GmbH in Diepholz  

Ausgangssituation 

 -     Ressourcenknappheit und Problem der Bewegung von Stoffmassen, Entstehung von Emissionen, Entsorgung von Abfällen und deren ökologische, soziale und ökonomische Konsequenzen

-        Folge: hohe und stark fluktuierende Rohstoffpreise, Risiko von Rohstoffkonflikten, Abhängigkeiten, Wettbewerbsnachteile durch eine ineffiziente Ressourcennutzung, Gefährdung von Arbeitsplätze

-        Es sind bereits Studien zur Ressourceneffizienz ausgewählter Lebensmittel-Produktionsketten durchgeführt worden, aber es fehlen noch einzelne Produktgruppen

-        Steigerung der Ressourceneffizienz als Ziel der nationalen und internationalen Politik

Projektziele

 -        Reduktion der negativen Folgen von Produktions- und Konsumprozessen durch Vorschläge zur Änderung unserer gegenwärtigen Produktions- und Konsummuster

-        übergreifende und umfassende Analyse von Möglichkeiten zur Ressourcenschonung im Bereich der Lebensmittelproduktion

-        Ermittlung von Potenzialen, Analysierung von Maßnahmen und Instrumenten, Umsetzungsvorschläge

-        Vergleich verschiedener Anbauweisen/Verarbeitungsketten: konventionell und ökologisch, regional, tiefgekühlt oder frisch


-        Untersuchen von Agrarprodukten aus den Bereichen „pflanzliche Erzeugung“, „tierische Erzeugung“ und „Nahrungsmittelverarbeitung“

-        Vergleich von Materialintensitäten und Abhängigkeiten

-        Ergebnisse ermöglichen eine relative Einordnung von Materialintensitäten verschiedener Erzeugnisse innerhalb des Betrachtungsrahmens der Studie

 

Berechnung der Ressourcenverbräuche mit der MIPS Methode

Vergleichende Analyse der Ergebnisse 

Handlungsempfehlungen 

Optimierungspotenziale liegen vor allem in den der Firma Lebensbaum vor- und nachgelagerten Stufen, 

- beim Anbau der Rohwaren ist der Wasserverbrauch auf der SEKEM Farm zu optimieren, 

- Transportentfernungen sind ehr irrelevant,

- Verbraucherinnen und Verbraucher verursachen je nach Art und Weise des Einkaufs (Auto, Fahrstrecke, Fahrrad ...) und der Zubereitung zum Teil erhebliche Ressourcenverbräuche.

 

Für das Unternehmen ergeben sich daraus zwei Strategien: 

- stärkere Kooperationen in den Vorstufen

- Intensivierung der Verbraucherkommunikation und Verbraucherschulungen.

 

 

 

Projektleitung


Prof. Dr. rer. pol. Petra Teitscheid

Fachbereich Oecotrophologie · Facility Management
Corrensstraße 25
48149 Münster
Tel: 0251 83-65422
Fax: 0251 83-65402

teitscheidfh-muensterde



Holger Rohn
Wuppertal Institut für Klima, Energie und Umwelt
Wuppertal

Projektzeitraum:


April 2010 - März 2011

Kooperationspartner


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