„Mutter“ des Campusgartens hat über Urban Gardening promoviert

Schon als Studentin unserer Hochschule hat Nicole Rogge den Gemeinschaftsgarten auf dem Leonardo-Campus aufgebaut. Mit Urban Gardening hat sie sich auch in ihrer Dissertation befasst.

Urban Gardening hat sich in den letzten Jahrzehnten international wie national zunehmend verbreitet. Etwa 750 Gemeinschaftsgärten gibt es inzwischen in deutschen Städten. Was treibt Menschen an, auf gemeinsam genutzten Flächen Obst, Gemüse und Blumen anzupflanzen? Sind es vor allem finanzielle, ökologische oder soziale Anreize? „In einkommensstarken Ländern wie Deutschland überwiegen die sozialen Gründe. Mit den Gemeinschaftsgärten erhalten Menschen Zugang zu einem sozialen Netzwerk, das Austausch, Zusammenhalt und Lernmöglichkeiten bietet“, sagt Dr. Nicole Rogge, die ihren Doktortitel in Agrarwissenschaften noch nicht lange trägt. 

In ihrer Dissertation „Collective Action Theory and Urban Gardens“ hat die Alumna unserer Hochschule den Blick auf die sozialen Prozesse gerichtet und dabei sowohl soziale Nachhaltigkeit als auch soziales Lernen messbar gemacht.

Nicht erst für ihre Dissertation hatte sie das Thema Gemeinschaftsgärten für sich entdeckt. Schon als Studentin im Master Nachhaltige Dienstleistungs- und Ernährungswirtschaft baute sie mit ihrer Kommilitonin Anna Rechenberger den Campusgarten „GrüneBeete“ in Münster auf.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Widerruf finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Seite drucken