Sturzmanagement mit bürgerschaftlichem Engagement (Stu.bE)

sp_imageText

Sturzmanagement mit bürgerschaftlichem Engagement (Stu.bE)

Herausforderungen wie sich verändernde Lebens- und Familienformen (z.B. kleiner werdende Privathaushalte), mangelnde soziale Einbindung, eingeschränkte Mobilität und nicht barrierefreie Wohnsituationen vermindern das Gefühl von Sicherheit und Wohlbefinden sowie Gesundheit und Teilhabe zum Teil erheblich. Technische Tools wie Falldetektoren, Sturzmelder und Hausnotrufsysteme in Kombination mit zeitnaher Hilfeleistung können bei sturzgefährdeten Personen das Sicherheitsgefühl stärken und Wohlbefinden, Gesundheit und Teilhabe unterstützen. Neben der uneingeschränkt (gesundheits-)entscheidenden Rolle von professionellen Dienstleistungsunternehmen und Rettungsdiensten in der Versorgung sturzgefährdeter bzw. gestürzter Personen können Personen aus dem näheren Umfeld durch ein erstes Nachsehen eine bedeutende Ressource zur Reduzierung (schwerwiegender) Sturzfolgen, insbesondere für Alleinlebende, darstellen.

Vor diesem Hintergrund werden im Stu.bE-Projekt bereits auf dem Markt verfügbare Sturzmanagementsysteme eingesetzt und an den Bedarfen der beteiligten Gemeinschaften orientierte Notfallketten entwickelt, die das bürgerschaftliche Engagement einbinden. Mit dem Ziel, förderliche sowie hinderliche Faktoren der Inanspruchnahme von Hilfeleistungen bzw. der Einbindung in eine Notfallkette zu identifizieren, erfolgt die Entwicklung des Sturzmanagements partizipativ, d. h. gemeinsam mit Bürgern, Quartierkennern und -playern sowie professionellen Dienstleistern aus den jeweiligen Kooperationsgemeinden/-städten.

Projektpartner: Stadt Hörstel, Stadt Horstmar, Gemeinde Metelen, Kreissportbund Steinfurt e.V.

Laufzeit: 01.01.2018 - 30.06.2021

Ansprechpartnerinnen: Dr. Bettina Begerow und Kerstin Wippermann, Telefon: 0251 83-65824, E-Mail: Stu.bE.mllfh-muensterde

Smart Mirrors zur Förderung der Gesundheitskompetenz

sp_imageText

Smart Mirrors zur Förderung der Gesundheitskompetenz

Das Institut für Gesellschaft und Digitales (GUD) der FH Münster arbeitet im Projekt münster.land.leben interdisziplinär mit dem Fachbereich Oecotrophologie an dem intelligenten Datenspiegel, der eine neuartige Form der Wissenskommunikation bietet.

Intelligente Datenspiegel, sog. Smart Mirrors, sollen als innovatives und effektives Medium eingesetzt werden, um Menschen in ruralen Milieus Gesundheitsinformationen zugänglich zu machen. Nutzern wird wortwörtlich "der Spiegel vorgehalten", indem sie im eigenen Spiegelbild die eingeblendeten Informationen, die ihr Spiegelbild überlagern, auf sich übertragen. Inhalte zu den Themen "Ernährung und Genuss" können auf diese Weise gut verstanden, realistisch eingeschätzt und angemessen angewendet werden.

Die interaktiven Datenspiegel werden auf die Bedürfnisse von Menschen, die im ländlichen Raum leben, entwickelt. Sie werden an ausgewählten Orten im halböffentlichen Raum zugänglich sein, wo sie messbar zur Förderung der Gesundheitskompetenz beitragen sollen.

Laufzeit: 01.01.2018 - 30.06.2021

Ansprechpartner: Dr. Ralf Hinterding, Telefon: 0251 83-62208, E-Mail: ralf.hinterdingfh-muensterde

Healthy Lifestyle Community

sp_imageText

Healthy Lifestyle Community

Vorhandene Angebote der Gesundheitsversorgung, die Verfügbarkeit von (Fach-)Ärzten, Präventionsangeboten und Beratungsstellen und die Struktur von Vereinen und ehrenamtlichem Engagement beeinflussen das Wohlbefinden der Bürger und deren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Zu oft scheitern gute Ideen zur Gesundheitsförderung an der Umsetzung in die Praxis, weil sie der Realität in den Orten nicht gerecht werden. Es gibt "veränderungsresistente" Strukturen auf mehreren Ebenen (z.B. Konkurrenzdenken unter Gesundheitsakteuren, fehlende Übersicht über das Angebot nicht berücksichtigte Traditionen).

Um diese Strukturen aufbrechen zu können, sollen die gesundheitsförderlichen und -gefährdenden Aspekte durch ein Reifegradmodell bewertet werden, das Gesundheitsindikatoren auf individueller (Bürgerpartizipation, Programmadhärenz, Risikoprofil chronischer Erkrankungen) sowie gesellschaftlicher Ebene (Struktur der Gesundheitsversorgung, Altersstruktur, Natur- und Umweltfaktoren) berücksichtigt. So sollen den Kommunen, je nach Ausgangslage (IST-Reifegrad) Instrumente/Tools entsprechend den Bedürfnissen angeboten werden. Auf diese Weise erhalten sie passgenaue Lösungen, um schrittweise und niedrigschwellig ihren SOLL-Reifegrad zu erreichen.

Projektpartner: Stadt Billerbeck, Stadt Dülmen, Gemeinde Legden, DRV, IKK, VHS Coesfeld, Christophorus-Kliniken

Laufzeit: 01.01.2018 - 31.12.2021

Ansprechpartnerin: Corinna Tigges, Telefon: 0251 83-65425, E-Mail: corinna.tiggesfh-muensterde

Gesundheitsnetzwerk Westmünsterland

sp_imageText

Gesundheitsnetzwerk Westmünsterland

"Gesundheitsförderung und Prävention" ist das Zukunftsthema Nummer eins im gesundheitspolitischen Diskurs. Im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Initiative "Innovative Hochschule" leisten wir unseren Beitrag zur Nachhaltigkeit und schaffen in der Modellregion, im Kreis Borken, ein Gesundheitsnetzwerk als Transferplattform im ländlichen Raum.

Projektpartner: Kreis Borken, Klinikum Westmünsterland, OptiMedis AG, Demenz-Servicezentrum Region Münster und das westliche Münsterland, Ärztekammer Westfalen-Lippe, Hausarzt-Praxis Münsterland, BGM Forum Westmünsterland GmbH

Laufzeit: 01.01.2018 - 31.12.2022

Ansprechpartner: Julius Thume, Telefon: 0251 83-65838, E-Mail: j.thumefh-muensterde, Vivien Dransfeld, Telefon: 0251 83-65838, E-Mail: vivien.dransfeldfh-muensterde

Science Marketing - Modelle, Strategien, Instrumente für Science/Society

sp_imageText

Science Marketing - Modelle, Strategien, Instrumente für Science/Society

Mit dem Ziel ein erweitertes Transferverständnis "Science-to-Society" im Hochschulkontext zu etablieren, rückt mit dem "Science Marketing" die Interaktion mit der Gesellschaft und der gesellschaftliche Nutzen (Science with and for Society) als zentrales Forschungsfeld in den Fokus. Das Teilvorhaben möchte dabei auf wissenschaftlich-analytischer Ebene einen Beitrag dazu leisten, zu erforschen, wie Wissenschaft und Gesellschaft erfolgreich zusammenarbeiten und interagieren können, um komplexe gesellschaftliche Herausforderungen anzugehen und Forschungsergebnisse und Innovationen so zu übersetzen, dass sie gesellschaftliche Bedürfnisse, Werte und Erwartungen erfüllen.

Das Teilvorhaben stellt insofern eine Besonderheit gegenüber den anderen Teilvorhaben dar, als dass es diese mit Transferstrategien und -instrumenten ausstattet, berät und unterstützt.

Laufzeit: 01.01.2018 - 31.12.2022

Ansprechpartnerin: Dr. Kerstin Kurzhals, Telefon: 0251 83-65599, E-Mail: kerstin.kurzhalsfh-muensterde

Mobiler Innovationstrailer (opentruck)

Mobiler Innovationstrailer (opentruck)

Basierend auf dem "Gesundheitskoffer" der Schmitz Cargobull AG ist die Idee des "mobilen Innovationstrailers" entstanden. Der Trailer dient als Informations- und Kommunikationsplattform: Themen/Fragen im Kontext Gesundheitsversorgung, Teilhabe und Wohlbefinden werden multimedial unterstützt informativ, dialogisch und kreativ im Innovationstrailer behandelt und präsentiert. Geplant ist, dass der Trailer ab 2019 durch das Münsterland fährt.

Konzeption und Umbau des Standardsattelkoffers erfolgt gemeinsam durch Auszubildende und Nachwuchsführungskräfte der Schmitz Cargobull AG sowie Studierende diverser Fachbereiche der FH Münster. Der Innovationstrailer ist damit ein fachbereichsübergreifendes Transferprojekt von Mitarbeitern und Studierenden der FH Münster gemeinsam mit der regionalen Wirtschaft.

Die primären Ziele des mobilen Innovationstrailers sind:

  • Information transferferner Gruppen im Münsterland über Gesundheitsversorgung, Teilhabe und Wohlbefinden
  • Nutzung der Vernetzungspotenziale zum Austausch von Informationen und Ergebnissen
  • Wahrnehmung, Aufgreifen und ggf. Weiterentwicklung regionaler Impulse (der Bürger)

Projektpartner: Netzwerk Gesundheitswirtschaft Münsterland e.V., Münsterland e.V., Schmitz Cargobull AG, Hermann Bussmann GmbH, Plietker TransportLogistik GmbH & Co. KG, Fiege Logistik Stiftung & Co. KG.

Laufzeit: 01.04.2019 bis 31.12.2022

Ansprechpartnerin: Luise Ostendarp, Telefon: 0251 83-64629, E-Mail: ostendarpfh-muensterde

Elektronische Arztvisite (elVi-Transfer)

Elektronische Arztvisite (elVi-Transfer)

Die Sicherstellung einer ausreichenden Kommunikation zwischen Patienten einerseits und Gesundheitsprofessionen andererseits ist angesichts des Fachkräftemangels bei gleichzeitigem demographischen Wandel künftig eine große Herausforderung. Im ländlichen Raum wird diese noch potenziert durch zu geringe und häufig fernliegende Versorgungsangebote. Video-Konferenz-Systeme wie die elektronische Arztvisite (elVi) könnten hier Abhilfe schaffen und der Forderung nach flächendeckender, interdisziplinärer und intersektoraler Versorgung unter möglichst kostengünstigen Bedingungen gerecht werden. Dies gelingt jedoch nur, wenn "die Technik" die Bedürfnisse aller Beteiligten (einschließlich der Patienten) sowie die lokalen Anforderungen angemessen berücksichtigt und von allen genutzt wird/werden kann.

elVi wird im Rahmen von münster.land.leben in das Leistungsangebot des Krankenhauses Maria-Hilf in Stadtlohn integriert und damit in seiner Versorgungsregion implementiert; dieser Prozess wird mit Fokus auf die transferbezogenen Herausforderungen wissenschaftlich begleitet.  Geplant ist ein partizipatives und rekursives Vorgehen, das umfangreiche Dialoge mit allen Beteiligten, die Erfassung der Umgebungsbedingungen sowie die Beobachtung und Begleitung der Implementierungs- und Nutzungsprozesse beinhaltet.

Voraussichtliche Laufzeit: 01.07.2020 bis 31.12.2022

Ansprechpartnerinnen: Lisa Stahl, Telefon: 0251 83-64636, E-Mail: lisa.stahlfh-muensterde, Julia Blank, Telefon: 0251 83-64635, E-Mail: julia.blankfh-muensterde

Zuwendungen für Machbarkeitsstudien für den Gesundheits- und Sozialbereich

Zuwendungen für Machbarkeitsstudien für den Gesundheits- und Sozialbereich

Im Rahmen dieses Teilvorhabens haben Institutionen (öffentliche und private) die Möglichkeit, Unterstützung für eine Machbarkeitsstudie in Bezug auf ihre innovativen Produkte oder Dienstleistungen im Gesundheits- und Sozialbereich zu erhalten. Das Angebot richtet sich an Unternehmen und Organisationen mit Standort im Münsterland.

Das Teilvorhaben fördert die Weiterentwicklung bzw. Realisierung von Ideen für bis zu 20 identifizierte Transferprojekte. Es stützt sich dabei auf die Ergebnisse und Erfahrungen der TAFH Münster GmbH bei der Entwicklung bzw. Umsetzung des Innovationsgutscheins NRW und vergleichbarer Instrumente im Rahmen von INTERREG VA Projekten.

Förderanträge müssen u.a. eine fachliche Beschreibung des Projektansatzes/-ziels, Angaben zum geplanten Einsatz im Gesundheits- und Sozialwesen und eine Kostenkalkulation enthalten. Die Auswahl der geförderten Projekte erfolgt durch eine Jury.

Projektpartner: Netzwerk Gesundheitswirtschaft Münsterland e.V.

Laufzeit: 01.03.2019 bis 31.12.2022

Ansprechpartnerinnen: Lisa Stahl, Telefon: 0251 83-64636, E-Mail: lisa.stahlfh-muensterde, Julia Blank, Telefon: 0251 83-64635, E-Mail: julia.blankfh-muensterde

Gemeinschaft zwischen Tradition und Wandel (Dorf 4.0)

Gemeinschaft zwischen Tradition und Wandel (Dorf 4.0)

Das GUD (Institut für Gesellschaft und Digitales) erforscht u.a. den Einsatz von Informationstechnik für die Bewältigung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen. Ansatzpunkt dabei sind gesellschaftliche Fragestellungen, nicht vorhandene IT-Lösungen (www.fh-muenster.de/gud/index.php). Beispielhaft ist das vom Land NRW geförderte Projekt "multiMODE - Digitales Assistenzsystem für multimodale Mobilität im ländlichen Raum".

Im Dorf 4.0 sollen auf der Plattform der Bürgergenossenschaft Use Dorp, use Heimat eG partizipativ Maßnahmen zur langfristigen Attraktivitätssicherung des Dorfes Ellewick-Crosewick (Gemeinde Vreden, Kreis Borken) entwickelt werden. Bürgerinnen und Bürger und Multiplikatoren werden - koordiniert und moderiert durch die Bürgergenossenschaft Use Dorp, use Heimat eG - Probleme aus den Bereichen Mobilität, Familie, Bildung, soziales und kulturelles Leben, Gesundheitsversorgung aufgreifen. Die Entwicklung von Lösungen soll basierend auf vorhandenen örtlichen Strukturen (Nachbarschaftshilfe, Teilvorhaben Gesundheitsnetzwerk Westmünsterland) erfolgen.

In der Theorie stehen dafür bewährte Technologien zur Verfügung. Der Transfer in die Praxis der Daseinsversorgung im ruralen Raum ist bislang allerdings nicht erfolgt. Diese Transferleistung soll im Dorf 4.0 in der rekursiven Zusammenarbeit der FH Münster (GUD) und der Dorfgemeinschaft Ellewick-Crosewick erbracht werden. Denkbar ist z.B. der Einsatz einer App für neuartige Lieferdienste oder Bürgertaxis.

Projektpartner: Bürgergenossenschaft Use Dorp, Use Heimat eG, Stadt Vreden

Voraussichtliche Laufzeit: 01.10.2019 - 30.09.2022

Ansprechpartner: Prof. Gernot Bauer, Telefon: 0251 83-64053, E-Mail: gernot.bauerfh-muensterde

Kommt Gesundheit an?

Kommt Gesundheit an?

Das Ziel des Teilvorhabens ist die Entwicklung von Strategien, Formen und Formaten für zielgruppen-spezifische Angebote zur Vermittlung von Gesundheitsinformationen. Welchen Beitrag können massenmediale bzw. personalkommunikative Maßnahmen zur Gesundheitsförderung in einer ländlich geprägten Region leisten und dabei die spezifischen Lebenswelten der Menschen berücksichtigen? Welche Chancen bieten massenmediale bzw. personalkommunikative Ansätze dort, um gleichberechtigte Teilhabe zu unterstützen? Im Rahmen des Teilvorhabens wird das Potenzial von Kommunikationsinstrumenten für die Gesundheitsversorgung, speziell Gesundheitsvorsorge, im Münsterland analysiert und bewertet. Dies geschieht in enger Abstimmung mit den anderen Teilvorhaben in münster.land.leben.

Zur Beantwortung dieser Fragestellungen kann auf eine umfängliche Expertise und Vorarbeiten innerhalb der FH Münster und insbesondere des Instituts für Kommunikationswissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster aufgesetzt werden. Das Institut für Kommunikationswissenschaft der WWU erforscht und erprobt Möglichkeiten und Wirksamkeit des Einsatzes der sozialen und traditionellen Medien für eine strategische und effektive Kommunikation. Ergänzend identifiziert die FH Münster Anknüpfungspunkte für personalkommunikative Formate im Kontext von münster.land.leben. Neben massenmedial vermittelten Informationsangeboten können personalkommunikative Maßnahmen einen wichtigen Beitrag zu wirkungsvoller Gesundheitskommunikation leisten. Dies gilt insbesondere für die Frage, wie Gesundheit über kognitive Dimensionen (Wissen, Einstellungen) hinausgehend auch auf der Verhaltensebene "ankommen" kann.

Projektpartner: Institut für Kommunikationswissenschaft, WWU Münster

Laufzeit: 01.04.2019 - 31.03.2022

Ansprechpartner: Prof. Bernd Blöbaum, Telefon: 0251 83-23004, E-Mail: bernd.bloebaumuni-muensterde

Health Mobi Service

Health Mobi Service

Mit Krankheit/Krankheitsmanagement ist immer auch großer organisatorischer Aufwand verbunden. Insbesondere Ältere und Menschen mit Behinderungen stehen häufig vor kaum lösbaren Herausforderungen. Dies gilt speziell für ländlich geprägte Regionen mit fernliegenden Versorgungsangeboten. Die bestehenden Lücken werden zurzeit vorwiegend durch interfamiliäre/nachbarschaftliche Hilfe geschlossen. Da dies häufig nicht ausreichend ist, sollen im Teilvorhaben Health Mobi Service nun zwei Gruppen zusammengeführt werden: (1) Patientinnen und Patienten sowie (2) Personen mit der Bereitschaft, Versorgungsleistungen für ältere/eingeschränkte Menschen zu erbringen. Health Mobi Service bündelt die Organisation der mit dem Kranksein verbundenen Tätigkeiten und fasst sie organisatorisch zusammen, z.B. Organisation/anschließende Umsetzung (1) von Fahrten zur Physiotherapie, zur Apotheke, zum Sanitätshaus, (2) des Einkaufs von Lebensmitteln sowie (3) allgemeiner und unterstützender Tätigkeiten im Haushalt. Dies soll durch eine interaktive Anwendung unterstützt werden. Vergleichbare Technologien/Tools sind am Markt verfügbar und müssen auf die Zielgruppe älterer/eingeschränkter Menschen angepasst werden. Dabei kann auf Vorarbeiten aufgesetzt werden. Wichtiger Input entsteht auch durch den intensiven Austausch mit weiteren Teilvorhaben von münster.land.leben sowie durch das Aufgreifen der dort gewonnenen Erfahrungen.

Durch die Verbreitung der im Teilvorhaben entwickelten Lösungen soll ein nachhaltig nutzbares Versorgungsangebot im Münsterland etabliert werden. Angestrebt ist die Gründung eines Dienstleistungsunternehmens, das die skizzierten Tätigkeiten unter einem Dach vereint und dabei neue Arbeitsplätze schafft. Ein Geschäftsmodell wird erarbeitet und dessen Umsetzung auf den Weg gebracht. Health Mobi Service liefert eine "Blaupause" für die Umsetzung eines inklusiven Dienstleistungsangebots, das die Partizipation der beiden o.g. Gruppen sicherstellt.

Projektpartner: Use-Lab GmbH

Voraussichtliche Laufzeit: 01.10.2019 - 31.03.2022

Ansprechpartnerinnen: Lisa Stahl, Telefon: 0251 83-64636, E-Mail: lisa.stahlfh-muensterde, Julia Blank, Telefon: 0251 83-64635, E-Mail: julia.blankfh-muensterde

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Widerruf finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Seite drucken