Neben der uneingeschränkt (gesundheits-)entscheidenden Rolle von professionellen Dienstleistungsunternehmen und Rettungsdiensten in der Versorgung sturzgefährdeter bzw. gestürzter Personen können Personen aus dem näheren Umfeld durch ein erstes Nachsehen eine bedeutende Ressource zur Reduzierung (schwerwiegender) Sturzfolgen, insbesondere für Alleinlebende, darstellen.

Vor diesem Hintergrund werden im Stu.bE-Projekt bereits auf dem Markt verfügbare Sturzmanagementsysteme eingesetzt und an den Bedarfen der beteiligten Gemeinschaften orientierte Notfallketten entwickelt, die das bürgerschaftliche Engagement einbinden.

Mit dem Ziel, förderliche sowie hinderliche Faktoren der Inanspruchnahme von Hilfeleistungen bzw. der Einbindung in eine Notfallkette zu identifizieren, erfolgt die Entwicklung des Sturzmanagements partizipativ, d. h. gemeinsam mit Bürgern, Quartierkennern und -playern sowie professionellen Dienstleistern aus den jeweiligen Kooperationsgemeinden/-städten.
Zur Realisierung dieses Ansatzes werden Dialogformate eingesetzt, die dem Austausch von Erfahrungen, der Sammlung von Ideen und der Ableitung von konzeptionellen Lösungen zur Ausgestaltung des Sturzmanagements dienen.
Während des gesamten Entwicklungsprozesses findet das besondere Zusammenspiel aus dem Hilfebedarf einer gestürzten Person auf der einen Seite und der Verantwortung als "Sturzhelfer" auf der anderen Seite Beachtung. Die gemeinsame Konzeptionierung soll dazu beitragen, dass die Notfallkette unter Einbindung des bürgerschaftlichen Engagements eine akzeptierte und nachhaltige  Lösung innerhalb der Gesundheitsversorgung der Gemeinde Metelen und der Städte Horstmar und Hörstel darstellt.

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