Projekt

Die Sicherstellung einer ausreichenden Kommunikation zwischen Patienten einerseits und Gesundheitsprofessionen andererseits ist angesichts des Fachkräftemangels bei gleichzeitigem demographischen Wandel künftig eine große Herausforderung. Im ländlichen Raum wird diese noch potenziert durch zu geringe und häufig fernliegende Versorgungsangebote. Video-Konferenz-Systeme wie die elektronische Visite könnten hier Abhilfe schaffen und der Forderung nach flächendeckender, interdisziplinärer und intersektoraler Versorgung unter möglichst kostengünstigen Bedingungen gerecht werden. Dies gelingt jedoch nur, wenn "die Technik" die Bedürfnisse aller Beteiligten (einschließlich der Patienten) sowie die lokalen Anforderungen angemessen berücksichtigt und von allen genutzt wird/werden kann. Die elektronische Visite wird im Rahmen von münster.land.leben in das Leistungsangebot des Klinikums Westmünsterland integriert und damit in seiner Versorgungsregion implementiert; dieser Prozess wird mit Fokus auf die transferbezogenen Herausforderungen wissenschaftlich begleitet. Geplant ist ein partizipatives und rekursives Vorgehen, das umfangreiche Dialoge mit allen Beteiligten, die Erfassung der Umgebungsbedingungen sowie die Beobachtung und Begleitung der Implementierungs- und Nutzungsprozesse beinhaltet.

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