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Vom 14. bis 16. Juli 2014 wurde am Fachbereich Gesundheit eine Summer School zum Thema "Gesundheitsförderung und Gesundheitsmanagement in Einrichtungen des Gesundheitswesens - Hintergründe, Instrumente und Methoden" durchgeführt.

In der sich wandelnden Lebens- und Arbeitswelt rücken Themen wie Gesundheit, Qualifikation, soziale Beziehungen und lebenslanges Lernen als Voraussetzung für die Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit von Mitarbeitern in das Blickfeld von Unternehmen. Wie kann Arbeit gesundheitsförderlich gestaltet und Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nachhaltig gefördert werden? Um an diesen Aufgaben in der Praxis gestaltend mitzuwirken, ist die Entwicklung beruflicher Handlungskompetenzen im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung und des Gesundheitsmanagements unverzichtbar. Betriebliche Gesundheitsförderung und Gesundheitsmanagement verstehen die Veranstalter im Sinne der 1986 verfassten Ottawa Charta der WHO. Diese bezeichnet Gesundheitsförderung als einen Prozess, Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen. Arbeit und Arbeitsbedingungen sollen eine Quelle der Gesundheit sein, wobei sich die Entfaltung von Gesundheit nur realisieren lässt, wenn Menschen aktiv an der Gestaltung ihrer Arbeitsbedingungen beteiligt werden.

Nach Angaben der Organisatoren Prof. Dr. Friederike Störkel und Sven Kernebeck ist es hochschulweit die erste Summer School, die sich mit der Thematik Gesundheit in der Arbeitswelt beschäftigt. Für dieses innovative Format konnten namhafte Referenten gewonnen werden, die seit Jahren hinweg das Thema in Forschung, Praxis und Lehre vertreten. In seinem Grußwort betonte Prof. Dr. Korff, Vizepräsident für Lehre, Forschung und Weiterbildung, dass die Summer School an der FH ein neues und wegweisendes Veranstaltungsformat sei. Realisiert wurde die Veranstaltung durch finanzielle Unterstützung aus Mitteln zur Qualitätsverbesserung der Lehre (QV-Mittel).

Zielsetzung der Summer School war, Studierenden und Alumni die Erweiterung der beruflichen Handlungskompetenz im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung und des Gesundheitsmanagements zu ermöglichen. In einem Mix aus Vorträgen und Workshops erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktuelle wissenschaftliche Hintergründe und Positionen zur Thematik und übten die Anwendung von Methoden und Instrumenten der betrieblichen Gesundheitsförderung.

In der Abschlussevaluation zeigten sich die Teilnehmer sehr zufrieden, sowohl was ihren persönlichen Lernzuwachs anbelangte als auch für die Erfahrung, "Personen, die mir aus Lehrbüchern vertraut sind und die ich schon oft in einer Seminar- oder in der Bachelorarbeit zitiert habe persönlich zu erleben und mit ihnen zu diskutieren". Der gastfreundliche Rahmen, der durch die Veranstalter zur Verfügung gestellt wurde, trug ebenfalls zum Gelingen der Veranstaltung bei.




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