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Im Leonardo Campus 8 finden Sie sowohl die Büroräume der Lehrenden als auch das Dekanat, das Prüfungsamt, die Studienberatung und Weiterbildung.

Wandel verantwortungsvoll und zukunftsorientiert gestalten - unter diesem Leitthema erkennen wir, der Fachbereich Gesundheit, die neuen Herausforderungen an das Gesundheitssystem und möchten unseren Beitrag hierzu leisten.

Das Akronym VUCA (volatility, uncertainty, complexity, ambiguity) fasst die Dimensionen dieses Wandels sehr treffend zusammen und zeigt die Bedeutung der sogenannten VUCA-Welt für das Gesundheitswesen auf: Ein mit dem demographischen Wandel einhergehendes verändertes Krankheitsspektrum, eine daraus resultierende zunehmende Chronizität und Multimorbidität sowie der gleichzeitig wachsende Fachkräftemangel erfordern vom Gesundheitssystem zunehmend gravierende und nachhaltige Veränderungen.

Um der Komplexität und Mehrdeutigkeit von Anforderungen zu begegnen, mit Ungewissheiten umzugehen und auf Veränderungen reagieren zu können sind erweiterte (inter)professionelle Kompetenzen nötig, die von den Lehrenden unseres Fachbereichs bei den Studierenden zielgerichtet angebahnt werden.

Die Akademisierung und damit verbundene Professionalisierung von Gesundheitsberufen prägen seit vielen Jahren die Diskussion. Wir möchten auch in Zukunft zur Professionalisierung der Gesundheitsberufe einen aktiven Beitrag leisten, indem attraktive, zukunftsgemäße Bildungsangebote konzipiert bzw. kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Die Entwicklungen hin zu einer VUCA-Welt fordern unseren Fachbereich heraus, nicht nur das Wachstum der letzten Jahre fortzusetzen, sondern dieses strategisch zu gestalten. Unter der Perspektive der Bildung bedeutet dies, bestehende Bildungsangebote kritisch zu reflektieren und kontinuierlich zu verbessern, Synergien zwischen ihnen zu schaffen und den veränderten Anforderungen angemessene und innovative Bildungsangebote zu entwickeln. Hinsichtlich der Perspektive Forschung soll die Expertise unserer vielfältigen Kolleg*innen eingesetzt werden, um bestehende (interdisziplinäre) Forschungsaktivitäten und den Wissenschaftsdialog auszuweiten.

Die zunehmende Komplexität der Gesundheitsversorgung resultiert an unserem Fachbereich Gesundheit in einer inhaltlichen Vielfalt an Studienangeboten aus den übergeordneten Bereichen der Pflege, der Therapie und des Managements sowie der Lehrerbildung. Dies führt zu einer Heterogenität an Studierenden, die von Abiturient*innen bis zu gestandenen Berufspraktiker*innen reicht. Unser Fachbereich sieht diese Vielfalt als ein enormes Potenzial an, die sich auch in der Vielfalt der Lehrenden spiegelt, welche unterschiedliche persönliche und fachliche Hintergründe mitbringen. Hieraus ergeben sich neue Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich der Forschung und Lehre. Wir streben daher insgesamt an, diese Vielfalt zu nutzen, um voneinander zu lernen: sowohl Studierende und Lehrende untereinander als auch beide Gruppen voneinander.

Die Auseinandersetzung mit dem Thema Digitalisierung hat nicht nur bei uns am Fachbereich Gesundheit eine unerwartete Dynamik bekommen. Hierbei ist sowohl die Ebene der Digitalisierung des Gesundheitswesens als auch die Digitalisierung in der Lehre zu betrachten. Wir sind überzeugt, die an uns gestellten Anforderungen erfolgreich zu bewältigen und somit sowohl zur Weiterentwicklung der FH Münster als auch der Gesundheitsversorgung in Deutschland einen gewinnbringenden Beitrag liefern zu können.

Wir möchten auch in Zukunft einen aktiven Beitrag zur Professionalisierung der Gesundheitsberufe leisten - für eine patienten- und familienorientierte, effektive, finanzierbare und zukunftsgerichtete Gesundheitsversorgung, für Patient*innen sowie Mitarbeitende!



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