ERASMUS-Partnerschaft mit dem University College Nordjylland (Aalborg)

Prof. Dr. Susanne Kreutzer (re) überreicht Ina Koldkjær Sølling (UCN) die Pflegezeitschrift (Ausgabe 05/2014) mit dem Artikel über die erste Exkursion.

Seit 2013 führt der Fachbereich Gesundheit mit dem Masterstudiengang "Bildung im Gesundheitswesen" eine einwöchige Rundreise durch Dänemark durch. Ziel dieser Exkursion ist es, dass die Studierenden ein anderes europäisches Gesundheitssystem und seine Ausbildungsstrukturen kennenlernen.

Ein Zwischenhalt findet am University College Nordjylland (Aalborg) statt. Dort informieren sich die Studierenden an der Abteilung Health Studies über die Pflegeausbildung in Dänemark und die Ausbildung zum Pflegepädagogen.

Da für die Zukunft auch ein Dozentenaustausch zwischen dem University College und dem Fachbereich geplant ist, haben nun beide Seiten beschlossen einen Erasmus-Vertrag abzuschließen. Dieses ist nun im Mai 2015 unter Beteiligung des International Office geschehen.


Pressemitteilung - Kooperationsvereinbarung

Im Juli 2014 konnte die bereits seit längerer Zeit auf informeller Basis bestehende Kooperation des Fachbereichs Gesundheit mit der School of Nursing der University of California, San Francisco (UCSF) durch eine Kooperationsvereinbarung in eine verbindliche Form gebracht werden. Für die konkrete Ausgestaltung werden von beiden Hochschulen entsprechende Koordinatoren bestimmt. Die Vereinbarung erleichtert sowohl den Austausch von Studierenden und Postgraduierten wie auch den von Hochschullehrern der beiden Fachbereiche. Zudem profitieren beide Einrichtungen durch einen intensivierten Knowhow-Transfer.


Pflegeexperten der FH Münster wollen Studiengang im Kosovo etablieren

Tempus-Projekt "INSTEAP" der Europäischen Union setzt auf einheitliche Strukturen in der Hochschullandschaft

Münster (27. Februar 2013). Europaweit einheitliche Strukturen in der Hochschullandschaft zu schaffen ist eines der grundlegenden Ziele der sogenannten Bologna-Reform. Die Frage, wie sich diese auch außerhalb der europäischen Grenzen etablieren lassen, steht im Mittelpunkt des EU-Kooperationsprogramms Tempus. Es unterstützt die Modernisierung des Hochschulwesens in Osteuropa und Russland, Zentralasien, den Ländern des westlichen Balkans und den südlichen Mittelmeeranrainern. Mit dem EU-geförderten Tempus-Projekt "INSTEAP" wird die Fachhochschule Münster im Kosovo exemplarisch einen Studiengang im Bereich der Pflege entwickeln.

Zum Auftakt des Projekts hatten sich bereits zu Jahresbeginn in Münster Hochschulvertreter aus Österreich, Slowenien und dem Kosovo sowie zwei Vertreter kosovarischer Ministerien mit zwei Wissenschaftlern der Fachhochschule Münster getroffen, um die nach Bewilligung der Gelder notwendigen vertraglichen Vereinbarungen zur Umsetzung des Projektes zu treffen.

Für die geplante Etablierung des Studiengangs im Kosovo haben die Teilnehmer nun während einer Folgeveranstaltung in Pristina die Weichen zur Umsetzung gestellt. Prof. Dr. Marcellus Bonato vom Fachbereich Pflege und Gesundheit sowie die Projektverantwortliche Monika Rode stellten Vertretern aus Ministerien, Universitäten, Berufsverbänden und anderen Einrichtungen das Projekt vor. Es gehe nicht nur darum, den Studiengang zu entwickeln und zu implementieren, sondern auch darum, geeignete Strukturen zu schaffen, die den Absolventen die Eingliederung in den Arbeitsmarkt ermöglichen, sagte Rode. So wollen die Projektpartner etwa eine Berufsverordnung, gesetzlich beschriebene Tätigkeitsprofile und eine tarifliche Eingruppierung entwickeln.

Während der Veranstaltung begannen verschiedene Arbeitsgruppen damit, die einzelnen Arbeitspakete im Projekt zu bearbeiten. "Die Veranstaltung in Pristina war sehr gut organisiert", betonte Rode. "Auch die Projektsteuerungsgruppe hat ihre Arbeit aufgenommen und inhaltlich sowie strukturell sehr intensiv und konstruktiv zusammengearbeitet - damit sind die ersten Schritte für eine erfolgreiche Umsetzung getan", resümierte Bonato.

Zum Thema: "INSTEAP" ist das erste Projekt der Fachhochschule Münster, das die EU mit ihrem Kooperationsprogramm Tempus fördert. Ziel des Projekts ist es, die Hochschulbildung zu modernisieren und insbesondere die Zusammenarbeit mit EU-Ländern in Osteuropa, Zentralasien, auf dem Balkan und im südlichen Mittelmeerraum zu intensivieren. Im Kosovo unterstützen das Ministerium für Gesundheit und das Ministerium für Wissenschaft, Bildung und Technologie das Projekt.


Kooperationen vereinbart: FH Münster gewinnt Partnerhochschulen in Namibia

Prof. Dr. Marcellus Bonato und Monika Rode starten internationale Altenpflegeprojekte Münster

(4. September 2012). Die Fachhochschule Münster hat zwei neue Partnerhochschulen in Afrika. Mit Vertretern der Universität (UNAM) und des Polytechnikums von Namibia haben Prof. Dr. Marcellus Bonato vom Fachbereich Pflege und Gesundheit und Monika Rode, Geschäftsführerin des FH-Instituts für Praxisentwicklung und Evaluation (IPE), zwei Kooperationsverträge in Windhoek unterzeichnet. Basis der künftigen Zusammenarbeit sind Projekte zur Versorgung älterer Menschen: In der Kooperation mit der UNAM steht der Aufbau eines Studiengangs Altenpflege im Mittelpunkt, und mit dem Polytechnikum plant die FH Münster den Einsatz von Solarthermie-Anlagen im ländlichen Raum.

"Die Reise war sehr erfolgreich", berichtet Rode, denn neben den Vertragsunterzeichnungen sei es gelungen, für beide Projekte neue Kontakte zu knüpfen. "Unter anderem hat das namibische Ministerium für Gesundheit und Pflege sich bereiterklärt, mit uns gemeinsam das Bildungsprogramm für die Altenpflege zu entwickeln", sagt Bonato.

Das Altenpflege-Projekt mit der UNAM geht ein Problem mit großer gesellschaftlicher Relevanz an. Nach Erhebungen des nationalen Statistikamtes bilden in Namibia schon heute die über 65-Jährigen die größte Altersgruppe der Gesellschaft - eine Entwicklung, die sich weiter fortsetzen werde. "Die professionelle Ausbildung von Altenpflegekräften steckt bislang aber noch in den Kinderschuhen", sagt Rode. Zwar biete die UNAM ein Studium zur Krankenpflege an, eine Ausbildung zur Altenpflege oder zur Krankenpflege mit Spezialisierung auf alte Menschen existiere bislang jedoch nicht, erläutert Dr. Scholastika Iipinge von der UNAM. "Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir zusammen mit der Fachhochschule Münster ein solches Ausbildungskonzept zur Versorgung älterer Menschen aufbauen können", betont Iipinge. Ein Fokus werde dabei auf der Entwicklung des Schwerpunkts Altenpflege an der Hochschule liegen, der andere sieht die Ausbildung von Assistenzberufen in der Altenhilfe vor.

Im Kooperationsprojekt mit dem Polytechnikum Namibias und dessen Institut für erneuerbare Energien und Energieeffizienz ist zunächst der Test einer Solarthermie-Modellanlage in einem Altenheim vorgesehen. Die Anlage nutzt die regenerative Energie der Sonne, um Wasser zu erhitzen - ein Modell, das vor allem in den ländlichen Regionen ohne ausgebautes Stromnetz zur Versorgung der Bevölkerung mit warmem Wasser beitragen kann. "Wenn der Test im Altenheim erfolgreich verläuft, werden wir ein Konzept für die Nutzung solcher Anlagen für die Landbevölkerung erstellen", sagt Bonato. Vielversprechend sieht auch der Vizepräsident des Polytechnikums, Dr. Gert Günzel, das gemeinsame Projekt: "Wir freuen uns über die Zusammenarbeit und hoffen, dass dies der Anfang einer weitreichenden Kooperation ist."


ERASMUS-Partnerschaft mit der Fachhochschule Westschweiz

"Gelebte Internationale Zusammenarbeit"


Internationale Hochschulwoche 2013



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