In den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, sind Frauenfördermaßnahmen ein nach wie vor wichtiges und adäquates Mittel, um zu mehr Geschlechtergerechtigkeit zu gelangen. Dem Gender-Mainstreaming-Ansatz folgend ist aber ebenso eine Unterrepräsentanz von Männern in bestimmten Bereichen zu vermeiden. Frauenförderpolitik und Gender-Mainstreaming sind als sich ergänzende Maßnahmen zu begreifen und sollten in einer Doppelstrategie miteinander verbunden werden.

Die folgenden geschlechtsspezifischen Daten zeigen die Veränderungen der letzten Jahre, es lassen sich Entwicklungen in einzelnen Bereichen der Hochschule ablesen. Es ist auch erkennbar, wo weitere Maßnahmen zur Steigerung des Frauenanteils notwendig sind.

 

ÜBERSICHT: Frauenanteil in den Statusgruppen an der FH Münster

STATUSGRUPPE FRAUENANTEIL 2014 FRAUENANTEIL  2015 FRAUENANTEIL 2016 FRAUENANTEIL 2017

Studierende

41,1 % 42,2 % 42,9 % 43,1 %
Beschäftigte gesamt 42,9 % 44,3 % 44,9 % 45,0 %
Professuren 18,8 % 22,0 % 21,0 % 21,9 %
wissenschaftl. MA 40,9 % 43,9 % 44,7 % 43,7 %
weitere MA (MTV) 65,2 % 62,7 % 65,3 % 66,1 %
Lehrbeauftragte 26,8 %

38,5 % (SoSe 15)

34,8 % (WS 15/16)

36,0 % 37,2 %
wissenschaftl. HK 50,0 %

35,9 % (SoSe 15)

40,8 % (WS 15/16)

37,6 % 42,2 %
studentische HK 41,1 %

42,4 % (SoSe 15)

39,9 % (WS 15/16)

45,3 % 45,5 %
Auszubildende 41,3 % 40,9 % 40,8 % 42,9 %

Statistiken aller Statusgruppen an der FH Münster

- Mit Daten und Verlaufskurve seit 2005 -

Datenquelle: Verwaltung der FH Münster
bearbeitet durch das Büro der zentralen Gleichstellungsbeauftragten 

 



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