In den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, sind Frauenfördermaßnahmen ein nach wie vor wichtiges und adäquates Mittel, um zu mehr Geschlechtergerechtigkeit zu gelangen. Dem Gender-Mainstreaming-Ansatz folgend ist aber ebenso eine Unterrepräsentanz von Männern in bestimmten Bereichen zu vermeiden. Frauenförderpolitik und Gender-Mainstreaming sind als sich ergänzende Maßnahmen zu begreifen und sollten in einer Doppelstrategie miteinander verbunden werden.

Die folgenden geschlechtsspezifischen Daten zeigen die Veränderungen der letzten Jahre, es lassen sich Entwicklungen in einzelnen Bereichen der Hochschule ablesen. Es ist auch erkennbar, wo weitere Maßnahmen zur Steigerung des Frauenanteils notwendig sind.

 

ÜBERSICHT: Frauenanteil in den Statusgruppen an der FH Münster

STATUSGRUPPE FRAUENANTEIL 2011 FRAUENANTEIL 2012

FRAUENANTEIL 2013

FRAUENANTEIL 2014

FRAUENANTEIL 2015

Studierende 38,5 % 39,4 % 40, 4 % 41,1 % 42,2 %
Beschäftigte insgesamt 40,7 % 41,4 % 42,7 % 42,9 % 44,3 %
Professuren 19,2 % 20,2 % 19,8 % 18,8 % 22,0 %
wissenschaftl. MA 37,3 % 38,3 % 39,9 % 40,9 % 43,9 %
weitere MA (MTV) 62,0 % 63,3 % 64,4 % 65,2 % 62,7 %
Lehrbeauftragte 30,3 % 29,5 % 32,3 % 26,8 %

38,5 % (SoSe 15)

34,8 % (WS 15/16)

wissenschaftl. HK 39,4 % 48,7 % 55,1 % 50,0 %

35,9 % (SoSe 15)

40,8 % (WS 15/16)

studentische HK 38,0 % 41,3 % 39,7 % 41,1 %

42,4 % (SoSe 15)

39,9 % (WS 15/16)

Auszubildende 42,6 % 46,8 % 45,1 % 41,3 %

40,9 %

Statistiken aller Statusgruppen an der FH Münster

- Mit Daten und Verlaufskurve seit 2005 -

Datenquelle: Verwaltung der FH Münster
bearbeitet durch das Büro der zentralen Gleichstellungsbeauftragten 

 



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