Wenn wir in den Spiegel sehen, betrachten wir uns selbst, sehen jedoch nur unser Äußeres. Was aber würde passieren, wenn wir im Spiegel nicht nur die Oberfläche sehen, sondern tief in uns blicken könnten und uns die Folgen unseres Handelns wie in einem Spiegel vorgehalten würden? Das analoge Spiegelbild eines Betrachters wird hierbei mit digitalen Visualisierungen überlagert, sodass Selbstreflexion gezielt zu einem Thema initiiert werden kann: der unsichtbaren Gefahr von Mikroplastik.

Mit dem Smart Mirror-Projekt möchten wir das unsichtbare Mikroplastik-Problem für Nutzer sichtbar, erfahrbar, erlebbar und begreifbar machen. Tritt ein Mensch vor den smarten Spiegel sieht er zunächst sich und dann - von ihm unerwartet - die Rückwärtsgeschichte eines Kleidungsstücks, das er gerade trägt oder eines Kosmetikprodukts, das er täglich nutzt. Der Spiegel wird dabei zur interaktiven Benutzeroberfläche und erweckt die Illusion, Mikroplastikpartikel an und in unserem Körper bzw. in unserer Kleidung sichtbar machen zu können und fordert die Betrachter so zur Reflexion des eigenen Konsumverhaltens auf. 



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