Münsters Produktdesigner überzeugen in Mailand

Studierende des Fachbereichs Design gewinnen Wettbewerb eines Glasherstellers


Arnim Hippel gestaltete mit „Diablo“ ein Gefäß mit konkavem Körper für Spirituosen.
Arnim Hippel gestaltete mit „Diablo“ ein Gefäß mit konkavem Körper für Spirituosen.
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Münster/Mailand (4. Januar 2010). 20 Entwürfe schafften beim Wettbewerb „Progetto Millennio IX" den Einzug ins Finale. Allein 13 davon kamen von der Fachhochschule Münster. Vier erhielten eine Auszeichnung.

„Damit ist unsere Hochschule bereits zum zweiten Mal in Folge die erfolgreichste aller Teilnehmerinnen", freute sich Prof. Steffen Schulz vom Fachbereich Design. Denn bereits 2007 überzeugten die Ideen aus Münster die Jury des italienischen Glasherstellers „Bruni Glass". Regelmäßig ruft dieser angehende Produktdesigner von sechs europäischen Hochschulen dazu auf, nach bestimmten Vorgaben des Unternehmens Flaschen zu entwerfen, die sich industriell herstellen lassen.

„Vorgaben, die viel Kreativität und designerisches Geschick von den Studierenden verlangten", so Schulz weiter. Nicht nur die benötigte Glasmenge galt es zu beachten. Auch die Standfestigkeit der entworfenen Flaschen war von großer Bedeutung. „Schließlich dürfen diese während der vollautomatischen Produktion und Befüllung nicht einfach umkippen."

Denn zu kostbar sei das Gut. Öl, Wein, Essig - die Entwürfe aus Münster werden vielleicht bald mediterrane Köstlichkeiten aus vier Wettbewerbskategorien aufbewahren. So gestaltete etwa Arnim Hippel mit „Diablo" ein Gefäß mit konkavem Körper für Spirituosen. Friederike Themanns „Olimeta" ist eine Flasche für Olivenöl im klassischen Design. Ihr Clou: Stellt man zwei nebeneinander, so ergibt eine Prägung im Glas die Form einer Olive. Beide Studierenden belegten jeweils den ersten Platz.




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