Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe der FH Münster gewinnt Bürgerpreis in Silber

Prof. Dr. Joachim Gardemann nimmt Auszeichnung entgegen


Prof. Dr. Joachim Gardemann
Prof. Dr. Joachim Gardemann leitet das Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe der Fachhochschule Münster, dessen Arbeit die Stiftung Bürger für Münster mit dem Bürgerpreis 2011 in Silber auszeichnete. (Foto: Wilfried Gerharz)

Münster (2. Dezember 2011). Mit dem Bürgerpreis in Silber hat die Stiftung Bürger für Münster das Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe der Fachhochschule Münster ausgezeichnet. „Wir freuen uns, dass die Stiftung unser Engagement und das unserer Studierenden für notleidende Menschen gewürdigt hat", sagte Prof. Dr. Joachim Gardemann, Leiter des Kompetenzzentrums, im Anschluss an die Preisverleihung. Zusammen mit seinem Team vermittelt der Hochschullehrer Interessierten aus allen Fachbereichen Kenntnisse in der humanitären Nothilfe und stellt Kontakte zu international tätigen Hilfsorganisationen her. Für diese wichtige Arbeit, die Leistungen aus Wissenschaft und bürgerschaftlichem Engagement erfolgreich miteinander verbindet, überreichte ihm Hans-Peter Kosmider, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bürger für Münster, im Rathaus-Festsaal die Auszeichnung.

Geschlagen geben musste sich das Kompetenzzentrum einzig dem Studierendensender Radio Q, der für seinen Science Slam - ein öffentlich ausgetragener Vortragswettstreit junger Wissenschaftler - den Bürgerpreis in Gold und ein Preisgeld von 5000 Euro erhielt. 2000 Euro verbleiben für den zweiten Platz des Kompetenzzentrums, während die Studierendeninitiative „Weitblick", die sich für Bildungsgerechtigkeit einsetzt, den dritten Platz und 1000 Euro erhielt.

Die Preisträger setzten sich gegen 25 Mitbewerber durch, die ihre Projekte und Initiativen für den Bürgerpreises eingereicht hatten. Er stand in diesem Jahr unter dem Titel „Münster und seine Hochschulen. Miteinander - Füreinander".

Zum Thema: Das Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe der Fachhochschule Münster vermittelt Studierenden fundierte Kenntnisse in der humanitären Nothilfe und bringt dazu das Know-how in Lehre und Forschung aus allen Fachbereichen der Hochschule zusammen. Das Team des Kompetenzzentrums kooperiert zudem eng mit internationalen Hilfsorganisationen. Im Auftrag des Deutschen Roten Kreuzes hat es wiederholt humanitäre Hilfe in verschiedenen Krisengebieten geleistet. Ihr Know-How haben die Mitarbeiter um Prof. Dr. Joachim Gardemann vor Ort zuletzt etwa bei den Erdbeben in China und Haiti 2010, nach dem Tsunami 2005 in Sri Lanka oder während der Flüchtlingskatastrophe 2004 in der sudanesischen Provinz Darfour eingebracht.




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