Förderpreis für Nachwuchsarchitekten der Fachhochschule Münster

Konzepte von msa-Absolventen überzeugten bei landesweitem Auswahlverfahren


Gunther Adler, Staatssekretär im NRW-Bauministerium (l.), und AKNW-Präsident Hartmut Miksch (3. v. r.) gratulierten den Preisträgern Carla Gertz (2. v. l.), Julia Schenke (3. v. l.), Andreas Klozoris (M.) und Pentti Marttunen (r.). (Foto: T
Gunther Adler, Staatssekretär im NRW-Bauministerium (l.), und AKNW-Präsident Hartmut Miksch (3. v. r.) gratulierten den Preisträgern Carla Gertz (2. v. l.), Julia Schenke (3. v. l.), Andreas Klozoris (M.) und Pentti Marttunen (r.). (Foto: Thilo Saltmann)

Münster (17. April 2013). Motivieren, inspirieren und gute Architekturkonzepte öffentlich präsentieren - das sind die Ziele des Förderpreises der Stiftung Deutscher Architekten, der jetzt in Düsseldorf zum 14. Mal verliehen wurde. Zwei der drei ausgelobten und mit jeweils 4.500 Euro dotierten Preise gingen an Absolventen des Fachbereichs Architektur der Fachhochschule Münster, der münster school of architecture (msa).

Carla Gertz, Julia Schenke und Dominik Nüssen hatten mit ihren Masterarbeiten „Schalker Verein Gelsenkirchen" (Gertz und Nüssen) und „Totenkult[ur]" (Schenke) die Jury überzeugt. Insgesamt 60 Arbeiten waren von Absolventen der Fachrichtungen Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung von 13 Hochschulen aus ganz NRW eingereicht worden.

Die Jury unter Leitung des Düsseldorfer Architekten Christoph Ingenhoven lobte die ausgezeichneten Arbeiten als Beispiele für gesellschaftlich relevante Fragestellungen, die mit großer Analysetiefe, Fachkompetenz und Einfühlungsvermögen zu originellen Lösungsansätzen geführt würden. Experimentierfreudigkeit, die Innovationskraft der Lösung und die bautechnologische Präzision sind Beispiele für Kriterien, die in die Bewertung einflossen.

Der Präsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen (AKNW) und Vorsitzende der Stiftung Deutscher Architekten, Hartmut Miksch, betonte, dass die Teilnehmer des Auswahlverfahrens bereits in ihrem Studium bewiesen hätten, dass sie große Kreativität, konstruktives Know-how und ein „starkes Bewusstsein für die Herausforderungen unserer Zeit" miteinander verbinden können.

Interessierte können die Arbeiten der Nachwuchsarchitekten bis zum 17. Mai im Haus der Architekten, Zollhof 1, in Düsseldorf ansehen.




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