Kommunikation ohne Smartphones fördern

Innovative Geschäftsideen punkten beim Business-Idea-Idol Wettbewerb am Fachbereich Wirtschaft


Das Siegerteam
Das Siegerteam des Business-Idea-Idol Wettbewerbs (v.r.): Rodolfo Contreras, Felipe Decap, Felipe Galleguillos und Carlos Kunstmann. Arno Meerman (l.), Geschäftsführer von UIIN - The University Industry Innovation Network, war Mitglied der Jury. (Foto: FH Münster/Pressestelle)
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Münster (22. Januar 2015). Eine Umgebung schaffen, in der die Leute wieder mehr miteinander reden, anstatt sich mit ihren Smartphones zu beschäftigen - das war die Idee vom Siegerteam des Business-Idea-Idol Wettbewerbs am Fachbereich Wirtschaft. Die Teilnehmer besuchten im  vergangenen Semester das englischsprachige Seminar „e-Factor Innovation & Entrepreneurship" von Gastdozent Todd Davey. Hier lernten sie verschiedene Methoden kennen, die bei der Entwicklung neuer Geschäftsideen eingesetzt werden können.

Beim Wettbewerb am Ende der Vorlesungszeit mussten die angehenden Betriebswirte zeigen, ob sie das Zeug zum Unternehmer haben. Die Aufgabe: Potenzielle Geldgeber mussten für die Finanzierung einer eigenen, innovativen Geschäftsidee gewonnen werden. Die Jury bestand aus Lehrkräften des Fachbereichs Wirtschaft und Unternehmensvertretern. Zur Abstimmung konnte ein virtueller Geldbetrag in die vorgestellten Konzepte investiert werden.

Mit dem Konzept „Off Coffee & Bar" überzeugte das Siegerteam nicht nur die Jury, sondern auch das Publikum. „Wir finden, dass man öfter mal auf das Smartphone verzichten und wieder mehr miteinander reden sollte", erklärte Felipe Galleguillos, Student im deutsch-lateinamerikanischen Studiengang Betriebswirtschaft (CALA), die Geschäftsidee. Dafür sorgen soll eine Frequenz, die die Signale von Smartphones und Tablets blockiert. Für die grafische Umsetzung ihrer Idee haben er und seine drei Kommilitonen sich Unterstützung bei einem befreundeten Designer geholt. Galleguillos: „Das `o´ von `Off´ sieht aus wie eine dampfende Kaffeetasse und ähnelt der Form des Ein/Aus-Symbols auf technischen Geräten."

Umsetzen wollen die angehenden Betriebswirte ihre Idee vorerst aber nicht. Erst einmal müsse das Studium geschafft werden, so Galleguillos. Wie es danach weitergeht, wisse er noch nicht. „Es ist schon vorgekommen, dass Teilnehmer des Wettbewerbs nach dem Studium noch weiter an ihren Ideen gearbeitet haben", berichtet Davey. So etwa Daniel Pomplun, der sein Konzept für eine innovative Sportarena nach dem Wettbewerb im Jahr 2009 an eine Marketingagentur verkaufte.




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