Poster- und Vortragspreis für Doktoranden der FH Münster

Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft fördert Nachwuchswissenschaftler


Peter Krämer
Peter Krämer untersucht im Labor am Fachbereich Bauingenieurwesen die „Möglichkeiten der nahinfrarotgestützten Echtzeitanalytik für Ersatzbrennstoffe“. Für sein Poster und den Kurzvortrag beim Wissenschaftskongress „Abfall- und Ressourcenwirtschaft“ der Deutschen Gesellschaft für Abfallwirtschaft erhielt er den 1. Preis.

Münster/Steinfurt (31. März 2015). Peter Krämer forscht zur nahinfrarotgestützten Qualitätssicherung von Ersatzbrennstoffen. Nun erhielt der Doktorand am Fachbereich Bauingenieurwesen der FH Münster für sein Poster und den Kurzvortrag beim fünften Wissenschaftskongress „Abfall- und Ressourcenwirtschaft" der Deutschen Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. den Preis für den besten Posterbeitrag. „Ich konnte mich unter rund 40 Nachwuchswissenschaftlern durchsetzen", freut sich der 33-Jährige über den mit 500 Euro dotierten 1. Platz.

Sebastian Bartscher, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Maschinenbau und wie Krämer Promovend am RessourcenKolleg.NRW, präsentierte seine Forschungsarbeit zur „Modellierung von Verfahrensprozessen bei der Abfallbehandlung". Sein Beitrag wurde als bester Vortrag gewürdigt und mit 1.000 Euro prämiert.

Die rund 100 Teilnehmer von Hochschulen aus Deutschland und Österreich diskutierten an der Universität in Innsbruck über aktuelle Forschungsergebnisse und zukünftige Entwicklungen. „Der zweitägige Kongress bot sehr gute Möglichkeiten, um den Kontakt zwischen wissenschaftlichen Nachwuchskräften, Professoren und Vertretern aus der Wirtschaft zu intensivieren", so Prof. Dr. Sabine Flamme vom Fachbereich Bauingenieurwesen und Koordinatorin des RessourcenKolleg.NRW. Durch den Wettstreit unter den Promovenden sei das Niveau der Beiträge auf der Tagung in den letzten Jahren deutlich gestiegen.

Zum Thema:
Das RessourcenKolleg.NRW ist eine Forschungskooperation der FH Münster und RWTH Aachen, die sich mit Rohstoffrückgewinnung und umweltgerechter Reststoffverwertung befasst. Das NRW-Wissenschaftsministerium fördert das Graduiertenkolleg. Beide Hochschulen besitzen langjährige Erfahrungen und eine ausgewiesene Expertise im Bereich der Ressourcen- und (Sekundär-)Rohstoffforschung; das RessourcenKolleg.NRW bündelt diese Kräfte. Die Kontakte zur Industrie ermöglichen eine zeitnahe und effiziente Umsetzung der Forschungsergebnisse.




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