Auszeichnung für Prof. Dr. Joachim Gardemann

Lazarus-Orden verlieh Komturkreuz an Leiter des Kompetenzzentrums Humanitäre Hilfe der FH Münster


Prof. Gardemann mit Ehefrau
Nahm im Beisein seiner Ehefrau Margarete das Komturkreuz entgegen: Prof. Dr. Joachim Gardemann von der FH Münster. (Foto: Jens-Christian Pokolm)

Münster (12. Mai 2015). Seit zwei Jahrzehnten engagiert sich Prof. Dr. Joachim Gardemann für das Deutsche Rote Kreuz in Krisengebieten. Dafür verlieh ihm nun der Militärische und Hospitalische Orden des Heiligen Lazarus von Jerusalem das Komturkreuz. Der Lazarus-Orden hat den Hochschullehrer außerdem zum sogenannten Hospitalier ernannt.

„Ich freue mich wirklich sehr über diese Auszeichnung und empfinde dies als große Ehre", so Gardemann. Immerhin blicke der Lazarus-Orden seit seiner Gründung vor über 900 Jahren auf eine hospitalisch bedeutende Geschichte zurück, die in der Entstehung des Begriffes „Lazarett" ihre geschichtliche Würdigung erhalten habe.

Das Lazarus-Hilfswerk in Deutschland war unter anderem auch während der Tsunamikatastrophe in Sri Lanka tätig, einer der Einsatzorte des Mediziners, der am Fachbereich Oecotrophologie - Facility Management lehrt. „Diese Ehrung habe ich vor allem auch für die FH Münster angenommen", berichtete Gardemann nach der Auszeichnung in Frechen bei Köln. Ohne die anteilnehmende Unterstützung der Hochschule seien seine humanitären Einsätze nicht möglich gewesen.

Zum Thema: Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe in der Allianz für Wissenschaft Münster

Das Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe der Fachhochschule Münster engagiert sich als aktives Mitglied der Allianz für Wissenschaft Münster in deren Arbeitskreis Westfälischer Frieden. Die verschiedenen Fachbereiche der Hochschulen in Münster decken das Spektrum der für die humanitäre Hilfe erforderlichen Expertisen und Kompetenzen in Forschung und Lehre lückenlos ab und vermögen in Kooperation eine umfassende Begleitung von Maßnahmen und Organisationen der Daseinsvorsorge im Katastrophenfall zu gewährleisten.

Damit steht das Kompetenzzentrum mitsamt seinem Netzwerk geradezu idealtypisch für die enge Verzahnung von Wissenschaft und gesellschaftlicher Praxis, die in Münsters Allianz für Wissenschaft und ihrem Arbeitskreis Westfälischer Frieden ihren programmatischen wie organisatorischen Niederschlag gefunden hat.




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