FH Münster erhält Auszeichnung für exzellente Forschungsbedingungen

Europäische Kommission würdigt hervorragendes Arbeitsumfeld für Wissenschaftler


Präsidentin Prof. Dr. Ute von Lojewski, Vizepräsident Carsten Schröder, Personaldezernentin Ursula Drosihn-Brunnbauer und Projektkoordinatorin Ina Bauhaus dem „HR Excellence in Research“-Siegel
Präsidentin Prof. Dr. Ute von Lojewski, Vizepräsident Carsten Schröder, Personaldezernentin Ursula Drosihn-Brunnbauer und Projektkoordinatorin Ina Bauhaus (v.l.) sind stolz auf das EU-Siegel und entschlossen, das Personalmanagement der FH Münster stetig weiterzuentwickeln. (Foto: FH Münster/Pressestelle)
Bild: 1  2  (Download Bild speichern)

Münster (18. November 2015). Wissenschaftler finden an der FH Münster ein „stimulierendes und positives Arbeitsumfeld“ vor. So heißt es im Gutachten der Europäischen Kommission, die der FH Münster nun das Gütesiegel „HR Excellence in Research“ verlieh. Deutschlandweit sind erst vier Institute, davon zwei Hochschulen, mit diesem Label ausgezeichnet worden.

„Wir möchten ein attraktiver Arbeitgeber für Forscher sein“, sagt Ursula Drosihn-Brunnbauer, Leiterin des Dezernats Personal. „Daher ist Personalentwicklung für uns äußerst wichtig.“ Also war es keine Frage, dass sich die FH Münster an der europäischen „Human Resources Strategy for Researchers“ (HRS4R) beteiligt. Diese beinhaltet die Umsetzung einer „Forschercharta“ und eines „Verhaltenskodex für die Einstellung von Forschern“, die in 40 Einzelkriterien die Arbeitsbedingungen für Wissenschaftler regelt. Die Hochschule musste alle dort genannten Prinzipien prüfen und abgleichen, wie der Status der FH Münster ist. „Zum größten Teil erfüllt die FH Münster die Anforderungen bereits“, berichtet Ina Bauhaus, Mitarbeiterin des Dezernats Personal, die das Projekt koordiniert hatte. In einem Aktionsplan sind nun die Punkte aufgelistet, wo zukünftig Verbesserungen angestoßen werden. Einer davon ist die Förderung des akademischen Nachwuchses. So soll demnächst ein Mentorenprogramm für junge Wissenschaftler gestartet werden.

„Wir werden uns natürlich nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen“, so Drosihn-Brunnbauer. Selbstverständlich werde die FH Münster ihre Personalpolitik ständig weiter entwickeln. Die HRS4R-Strategie sei ein „stetiger Prozess“. In vier Jahren müsse sich die FH Münster nämlich erneut dem Urteil der EU-Kommission unterziehen.

Zum Thema:
Den „HR Excellence in Research“-Award verleiht die Europäische Kommission an Institute, die sich durch ein gutes Personalmanagement auszeichnen und die 2005 von der EU verabschiedete Forschercharta und den Verhaltenskodex für die Einstellung von Forschern umsetzen. Ziel ist es, die Hochschulen im weltweiten Wettbewerb um erstklassige Wissenschaftler zu unterstützen. Um das Siegel zu erhalten, muss eine Hochschule die „Human Resources Strategy for Researchers“ (HRS4R) zur Qualitätssicherung ihres Personalmanagements anwenden. Sie regelt in fünf Schritten, wie Charta und Code umgesetzt werden können.




Seite drucken