Zweiter Platz bei „IBM-Business Challenge“

Studierende der FH Münster schneiden bei landesweitem Wettbewerb in England sehr gut ab


Das Gewinnerteam (v.l.): Lea Stöber, Vincent Jost, Hanna Büscher, Lea Fuchs und Louis Wagner. (Foto: privat)
Das Gewinnerteam (v.l.): Lea Stöber, Vincent Jost, Hanna Büscher, Lea Fuchs und Louis Wagner. (Foto: privat)
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Münster (13. April 2016). Die Studierenden des European Business Programme (EBP) der FH Münster haben an der Partnerhochschule in England, der Portsmouth Business School, den zweiten Platz bei der „IBM-Business Challenge“ geholt. Bei dem Wettbewerb geht es darum, ein virtuelles Unternehmen zu führen. EBP-Studiengangsleiter Prof. Dr. Ulrich Balz aus Münster freut sich über den Erfolg: „Als Ausländer bei einem landesweiten Wettbewerb auf Englisch, an dem 291 Teams teilgenommen haben, den zweiten Platz zu holen, ist etwas Besonderes.“ Die EBPler studieren gerade in ihrem zweiten Auslandssemester an der Portsmouth Business School.

Studentin Lea Stöber berichtet: „Die Business Challenge besteht insgesamt aus drei Runden. In der ersten Runde führt man für sechs Wochen ein virtuelles Unternehmen und muss Unternehmensentscheidungen treffen, welche von der Produktionsmenge über den Produktpreis bis hin zu unterschiedlichen Ausgaben reichen.“ Im Halbfinale war dann Kreativität und Innovation gefragt: In der ersten Aufgabe ging es darum, drei Unternehmenskonzepte rund um das Thema Huhn zu entwickeln. Die letzte Aufgabe habe darin bestanden, ein Produkt zu entwickeln und Investoren schmackhaft zu machen.

„Wir haben überhaupt nicht damit gerechnet, den zweiten Preis zu gewinnen“, sagt Stöber. „Wir waren glücklich darüber, die erste Runde erfolgreich überstanden zu haben, und haben vom Halbfinale eigentlich nicht mehr als einen schönen Tag in Bristol und eine spannende Erfahrung erwartet.“ Umso mehr hätten sie sich gefreut, als sie für das Finale nach London reisen durften. In der ersten Runde lagen die Studierenden noch mit einem Verlust von acht Millionen Pfund ganz hinten. Aber das Blatt wendete sich und ihre Investitionen zahlten sich aus: „Als wir dann zweiter geworden sind, haben wir uns wie Gewinner gefühlt. Das Lachen konnte uns einfach nicht vergehen.“

Das Preisgeld von 500 Pfund bekamen sie als Check ausgehändigt. Stöber kann ihr Auslandsstudium und eine solche Erfahrung nur weiterempfehlen: „Wir konnten zeigen, dass wir unter Druck arbeiten können. Teamwork, Zeitmanagement und Aufgabenteilung waren sehr wichtig, um das Halbfinale und das Finale zu meistern.“ Moralische Unterstützung bekamen die fünf Studierenden dabei von Mentorin Briony Boydell von der Portsmouth Business School.

Der Wettbewerb wird jedes Jahr von dem Unternehmen IBM ausgerichtet und hat zum Ziel, die Entscheidungsfreude und Teamfähigkeit der Studierenden zu stärken und ihr Wissen in Marketing, Finanzen und Produktion zu vertiefen.




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