Landesregierung NRW zieht den Hut

NRW-Wissenschaftsministerin ehrt in Düsseldorf Engagement von Studierenden der FH Münster für Flüchtlinge


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Ehrung für Engagement: Gemeinsam mit Flüchtlingen haben Oecotrophologie-Studierende der FH Münster im Sommer 2016 eine kleine Gartenanlage auf dem Gelände der ehemaligen Oxford-Kaserne geschaffen. Linda Niepagenkemper (l.) und Leonie Nienhaus (3. v. l.) vom Campusgarten „GrüneBeete“ begleiteten sie dabei. (Foto: FH Münster/FB Oecotrophologie – Facility Management)
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Münster/Düsseldorf (17. November 2016). „Es gab eine Welle von Engagement, die einfach nur beeindruckend ist“, sagte NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze am Mittwoch (16. November) in Düsseldorf. Die anerkennenden Worte waren an Studierende gerichtet, die sich in besonderer Weise für die Integration von Flüchtlingen einsetzen. Das Ministerium hatte sie zu der Veranstaltung „Hut ab vor dem Engagement von Studierenden für Flüchtlinge“ eingeladen, um sie zu ehren.

Zu den drei ausgewählten Initiativen, die sich dem Publikum vorstellten, gehörte das Projekt „OxfordBeete“ der FH Münster. Zwei Monate lang haben Oecotrophologie-Studierende mit Bewohnern einer Notunterkunft in Münster, der ehemaligen Oxford-Kaserne, auf dem Gelände gegärtnert. Begleitet haben sie Linda Niepagenkemper und Leonie Nienhaus vom Campusgarten „GrüneBeete“, die das Projekt im Beisein von FH-Präsidiumsvertreter Prof. Dr. Richard Korff vorstellten. Es sei bei dem Projekt darum gegangen, auf dem kargen Kasernengelände gemeinsam einen ansprechenden Treffpunkt zu schaffen, ein tagesstrukturierendes Angebot zu bieten und das Knüpfen erster Kontakte zu fördern, wie Niepagenkemper erklärte. „Das Projekt wird im nächsten Semester weitergehen. Die Planungen laufen schon“, ergänzte Nienhaus. Neben der Hochschule aus Münster präsentierten sich studentische Initiativen der Universitäten Düsseldorf und Bochum.

Die Veranstaltungsreihe „Hut ab“ ist Teil der „Woche des Respekts“ vom 14. bis 18. November. Die Regierung des Landes NRW hat sie ausgerufen, um ein Zeichen gegen Hass und Gewalt und für mehr Wertschätzung zu setzen. Im Mittelpunkt der Woche stehen gesellschaftliches Engagement und die Würdigung von Zivilcourage.




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