Konkurrenz zum freien Markt

Karriereweg FH-Professur: Tagung versorgte Interessierte aus der Wirtschaft mit Informationen


Prof. Dr. Andreas Zaby
Prof. Dr. Andreas Zaby ist Vorsitzender des Hochschulverbundes UAS7. In dieser Funktion begrüßte er die Teilnehmer der Tagung „Wege zur Professur?!“. (Foto: FH Münster/Pressestelle)

Münster (8. März 2017). Eine Professur an Fachhochschulen ist eine attraktive Karriereoption. Doch oft ist darüber zu wenig bekannt. Um das zu ändern, initiierte die FH Münster die Veranstaltung „Wege zur Professur?!“. Rund 30 Interessierte aus der Wirtschaft und aus Institutionen außerhalb der Hochschule nutzten die Gelegenheit, sich über eine FH-Professur zu informieren.

„Wir stehen in Konkurrenz zum freien Markt“, sagte Prof. Dr. Ute von Lojewski, Präsidentin der FH Münster. „Unsere Verfahren werden teilweise ohne Ruf beendet, weil die Zahl der Bewerbungen zu gering ist. Erschwerend kommt hinzu, dass systematische Karrierewege fehlen.“ Dagegen wolle die Hochschule etwas unternehmen. Durch Imagekampagnen und Informationsveranstaltungen solle stärker für das Berufsfeld FH-Professur geworben werden.

Und so berichteten Lehrende von ihrem Weg in die Professur, es gab Informationen über Berufungsverfahren und Einstellungsvoraussetzungen. Zwischen den einzelnen Programmpunkten bestand die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und individuelle Fragen zu stellen.

Die Idee zur Tagung entstand in Münster, entwickelt hatten sie Heike Tillmann, Personaldezernat, und Gleichstellungsbeauftragte Annette Moß. Innerhalb des Hochschulverbundes UAS7 stieß der Vorschlag auf so große Resonanz, dass die Veranstaltung an der FH Münster Startschuss einer mehrteiligen Reihe ist: In den kommenden Monaten wird sie an allen UAS7-Hochschulen stattfinden. Am 12. Mai ist der nächste Termin an der Hochschule Bremen. Die Organisation erfolgt jeweils in Kooperation mit dem Hochschulverbund.

Zum Thema:
UAS7 e. V.
ist der Zusammenschluss von sieben großen forschungsorientierten deutschen Fachhochschulen mit starker internationaler Ausrichtung. Nach dem Grundsatz „Gemeinsam sind wir stärker“ bilden die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, die Hochschule Bremen, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, die Technische Hochschule Köln, die Hochschule München, die FH Münster und die Hochschule Osnabrück seit der Gründung eines gemeinsamen Verbindungsbüros in New York im Jahr 2005 eine strategische Allianz und arbeiten in ausgewählten Bereichen zusammen. Durch die Exzellenz der sieben Hochschulen in den verschiedensten Bereichen entwickeln sich die Hochschulen miteinander und aneinander weiter und sind somit gleichermaßen eine Qualitätsgemeinschaft und ein Benchmarking-Club.




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