Netzwerken ist ein Muss für Millenials

Bei der zentralen Stipendienfeier der FH Münster kommen Förderer und Stipendiaten zusammen


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Stipendiaten und ihre Förderer trafen sich bei der zentralen Stipendienfeier im FHZ. (Foto: FH Münster/Pressestelle)

Münster (12. März 2018). Die studentischen Beweggründe, sich für ein Deutschlandstipendium zu bewerben, können sehr vielfältig sein. Klar: Die monatliche Finanzspritze von 300 Euro ist super. Aber auch der Kontakt zwischen Stipendiaten und Förderern ist ausdrücklich erwünscht. „Für mich sind Einblicke ins Unternehmen besonders interessant, da ich von der Schule direkt ins Studium bin“, sagt Viviane Lahr, die Chemieingenieurwesen an der FH Münster studiert. Anders ist es bei Marie Heidler: „Ich habe vor dem Studium eine Ausbildung gemacht – für mich ist es interessant, ein anderes Unternehmen und konkrete Ansprechpartner für Abschlussarbeiten kennenzulernen.“ Und Christoph Leuders findet, dass man so leichter intensive Kontakte zu hochkarätigen Firmen knüpfen kann.

Insgesamt 40 Förderer – Privatpersonen, Stiftungen, Vereine, Professoren, Firmen – vergeben ein Deutschlandstipendium oder gleich mehrere. „So profitieren an der FH Münster aktuell mehr als 100 Studierende vom Deutschlandstipendium“, erklärt Carsten Schröder, Vizepräsident für Forschungsmanagement und Transfer. Bei der zentralen Stipendienfeier kamen jetzt die Stipendiaten und ihre Förderer ins Gespräch.

Und zwar an diversen Thementischen, an denen sie unterschiedliche Schwerpunkte diskutierten: Was sind die Vor- und Nachteile eines Trainees oder eines Direkteinstiegs? Was macht einen Top-Arbeitgeber aus? Wie wichtig sind eigentlich Soft Skills im Vorstellungsgespräch? Und wie können Arbeitswelten der Zukunft aussehen?

Genau über diese Arbeitswelten der Zukunft hielt Prof. Ulrich Blum vom Fachbereich Architektur, der Münster School of Architecture (MSA), den Festvortrag. „Eine fundamentale Änderung hat die Arbeitswelt erreicht: Für die Millenials wie Sie ist die Qualität ihrer Netzwerke entscheidend“, so Blum.

Die FH Münster veranstaltete die zentrale Stipendienfeier bereits zum siebten Mal. Einige neue Förderer sind mit an Bord. Andere haben ihre Förderplätze erhöht: „Unser Unternehmen sieht sich in der gesellschaftlichen Verantwortung“, sagt Firmenvertreterin Sabrina Hasenau, „wir möchten unser Netzwerk ausbauen und uns noch mehr mit dem Wissen und den Qualitäten der Arbeitnehmer verknüpfen.“

Eine intensive Gelegenheit zum Netzwerken bietet auch das Modellprojekt DeutschlandstipendiumPlus. Dieses Stipendium ist gleich auf zwei Jahre angelegt und beinhaltet zum Beispiel Unternehmensbesuche und Treffen mit den Chefs. An der FH Münster erhalten aktuell 18 Studierende dieses Stipendium von neun Unternehmen.  




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