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Das Team von MapGear

Karriere in den Niederlanden: Lars macht mit bei Cross Border Talent

Fünf Niederländer leben in einer WG in der Innenstadt Deventers. Der sechste Mann ist Lars Tasche – und er musste sich an das Leben in den Niederlanden erst einmal gewöhnen. „Die Menschen hier sind sehr offen und sprechen viel über Privates, das war komplett neu für mich.“ Ebenso neu für ihn ist auch das Arbeiten in Deventer. Dort ist er bei einem mittelständischen Unternehmen in der Geo-Informationsbranche tätig – und davon begeistert.

Karriere in den Niederlanden: Lars macht mit bei Cross Border Talent

Fünf Niederländer leben in einer WG in der Innenstadt Deventers. Der sechste Mann ist Lars Tasche – und er musste sich an das Leben in den Niederlanden erst einmal gewöhnen. „Die Menschen hier sind sehr offen und sprechen viel über Privates, das war komplett neu für mich.“ Ebenso neu für ihn ist auch das Arbeiten in Deventer. Dort ist er bei einem mittelständischen Unternehmen in der Geo-Informationsbranche tätig – und davon begeistert.

Die Idee, ins Ausland zu gehen, hatte er schon länger. „Ich tauche total gerne in fremde Kulturen ein und reise richtig gern. Für mich war es deshalb gar keine Frage, Deutschland eine Zeit lang zu verlassen. Es wären auch andere Länder als die Niederlande infrage gekommen.“ Nur das Wann und Wie blieb ungeklärt – bis Prof. Dr. Markus Schwering von dem Cross Border Talent-Programm erzählte. Das Prinzip: Studierende unserer Hochschule gehen in die Niederlande, um dort ihre Bachelor- oder Masterarbeit zu schreiben und die Ergebnisse anschließend als Trainee umzusetzen. „Für mich schien das eine perfekte Möglichkeit zu sein, Auslandsaufenthalt mit Praxiserfahrung zu verbinden. Viele meiner Kommilitonen sagen, dass die Niederlande ja gar kein Ausland sei – vielleicht hat gerade das den Reiz ausgemacht, da ich dem Ganzen etwas detaillierter nachgehen wollte.“

Lars Tasche
Wie kann das Geo-Informationsunternehmen MapGear Fuß fassen im deutschen Markt? Das hat Lars in seiner Bachelorarbeit untersucht. (Foto: MapGear)

Also legte Lars los: Er schickte eine E-Mail an Projektmanagerin Sarah Schönfelder, vereinbarte einen Beratungstermin, reichte seinen Lebenslauf und ein Motivationsschreiben ein – und wurde prompt zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Das lief gut, und so machte sich Sarah an die Arbeit. Sie suchte Unternehmen, die zu Lars‘ Profil passten und wurde schließlich fündig. „Ich bin zu MapGear gegangen, um dort meine Bachelorarbeit zu schreiben. Das ist ein Geo-Informationsunternehmen. Die Firma entwickelt Web-Applikationen und interaktive Karten. Dort können Nutzer verschiedene Infos eintragen oder auch Berechnungen durchführen, zum Beispiel wie hoch ihr Stromverbrauch ist.“

Wer bei Cross Border Talent mitmacht, nimmt auch an Exkursionen teil – wie hier nach Rotterdam. (Foto: Sarah Schönfelder)
Wer bei Cross Border Talent mitmacht, nimmt auch an Exkursionen teil – wie hier nach Rotterdam. (Foto: Sarah Schönfelder)

Lars‘ Aufgabe war es herauszufinden, wie MapGear auf dem deutschen Markt Fuß fassen könnte. „Ich habe vor allem strategisch gearbeitet, für mich war das genau richtig. Der Praxisbezug ist enorm, meine Kentnisse aus der Bachelorarbeit fließen direkt in das Tagesgeschäft ein. Hier herrscht eine coole Arbeitsatmosphäre mit freier Zeiteinteilung, und ich kann von überall arbeiten. Wir sind nur 14 Mitarbeiter, auch das finde ich super!“ Der Schritt nach Deventer, nur knapp 130 Kilometer von Münster entfernt, habe sich für ihn deshalb in jederlei Hinsicht gelohnt. „Ich kann das jedem nur empfehlen, man lernt bei Cross Border Talent super viel!“

von Katharina Kipp


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