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Helfen ist Teamwork: Markus mit Marcel Wahlbring (l.), der auch eine Ausbildung zum Systemelektroniker bei uns macht, und Julian Maihaus, dem stellvertretenden Rotkreuzleiter des Ortsvereins Burgsteinfurt.

Pflaster und Platinen: Azubi Markus ist unser Betriebssanitäter in Steinfurt

Gequetschte Finger oder Säure auf dem Arm im Praktikum, Kreislaufkollaps in der Klausur, Krampfanfall beim Mathe-Vorkurs: Wenn so was bei uns auf dem Steinfurter Campus passiert – was glücklicherweise aber nicht häufig vorkommt –, ist Markus Pöpper zur Stelle. Er ist unser Betriebssanitäter. Gleichzeitig macht er eine Ausbildung zum Systemelektroniker bei uns. „Für mich ist das eine echte Traumkombination!“, sagt der 19-Jährige.

Pflaster und Platinen: Azubi Markus ist unser Betriebssanitäter in Steinfurt

Gequetschte Finger oder Säure auf dem Arm im Praktikum, Kreislaufkollaps in der Klausur, Krampfanfall beim Mathe-Vorkurs: Wenn so was bei uns auf dem Steinfurter Campus passiert – was glücklicherweise aber nicht häufig vorkommt –, ist Markus Pöpper zur Stelle. Er ist unser Betriebssanitäter. Gleichzeitig macht er eine Ausbildung zum Systemelektroniker bei uns. „Für mich ist das eine echte Traumkombination!“, sagt der 19-Jährige.

Denn nach dem Abitur konnte er sich nicht so recht entscheiden, ob er sich in Richtung Elektrotechnik oder Medizin orientieren sollte. Beides reizte Markus. Er entschied sich für einen Kompromiss: Er lernt jetzt den Systemelektroniker und ist als Betriebssanitäter im Einsatz, danach hängt er noch ein Elektrotechnik-Studium bei uns dran, und in seiner Freizeit ist er beim Deutschen Roten Kreuz in im Ortsverein Burgsteinfurt unterwegs. „Auch an Feiertagen fahre ich Dienst. Meine Clique ist beim Kreuz, was super ist: Manche gehen zusammen Fußball spielen, wir fahren zum Krankenhaus.“

Wenn jemand auf unserem Steinfurter Campus sofortige gesundheitliche Hilfe braucht, zieht Markus mit dem Notfallkoffer los.
Wenn jemand auf unserem Steinfurter Campus sofortige gesundheitliche Hilfe braucht, zieht Markus mit dem Notfallkoffer los. Darin findet sich alles was er braucht, um die Wartezeit mit dem Kranken oder Verletzten zu überbrücken, bis der Rettungswagen da ist.
Alles an seinem Platz: Die Utensilien helfen Markus, die Wartezeit mit dem Kranken oder Verletzten zu überbrücken, bis der Rettungswagen da ist.
Hier startet er seine Einsätze: Markus absolviert eine Ausbildung zum Systemelektroniker in unserem Zentralbereich Elektrotechnik und Informatik.

Seine Sanitäterausbildung hat Markus schon im April 2017 gemacht, der Rettungshelfer mit der rettungsdienstlichen Grundausbildung folgte dann zwei Jahre später. Das alles beinhaltet insgesamt 80 Stunden knallharte Theorie und mindestens 80 Stunden Praxis auf der Rettungswache. Damit darf er auf dem Krankenwagen mitfahren und ihn auch selbst fahren. Erfahrung hat Markus also jede Menge, auch wenn er bei den Kursen meistens der jüngste Teilnehmer war. Aber in seinem Alter sieht er einen großen Vorteil: „Wenn ich Studierende versorge, können wir ganz offen miteinander und ohne Befürchtungen reden. Eine Studentin, die umgekippt ist, sagte mir nachher mal: „Ich bin echt froh, dass du kein Prof bist, bei dem ich in der Vorlesung sitze.‘ Das kann ich irgendwie verstehen.“

Der angehende Systemelektroniker hat andere Aufgaben als der Sanitäter: Er lötet zum Beispiel Platinen, bereitet Praktikumsversuche für die Studierenden vor oder misst defekte Versuche durch.
Der angehende Systemelektroniker hat andere Aufgaben als der Sanitäter: Er lötet zum Beispiel Platinen, bereitet Praktikumsversuche für die Studierenden vor oder misst defekte Versuche durch.
Der angehende Systemelektroniker hat andere Aufgaben als der Sanitäter: Er lötet zum Beispiel Platinen, bereitet Praktikumsversuche für die Studierenden vor oder misst defekte Versuche durch.
Der angehende Systemelektroniker hat andere Aufgaben als der Sanitäter: Er lötet zum Beispiel Platinen, bereitet Praktikumsversuche für die Studierenden vor oder misst defekte Versuche durch.

Wenn mal was passiert, wird Markus über eine App informiert und zur Hilfe gerufen. „Meistens kommen die Leute aber direkt bei uns im Zentralbereich vorbei und holen mich“, erklärt Markus. „Dann geht es darum, den Kranken oder Verletzten zu stabilisieren und zu versorgen, und die Zeit zu überbrücken, bis der Rettungswagen kommt.“

Bereit für den Dienst: In seinem Spind beim Ortsverein Burgsteinfurt des DRK bewahrt Markus seine Arbeitskleidung, seinen Helm und verschiedene Erkennungszeichen für seine Qualifikation auf.
Bereit für den Dienst beim Ortsverein Burgsteinfurt des DRK: Dank seiner rettungsdienstlichen Grundausbildung darf Markus nicht nur auf dem Krankenwagen mit- sondern auch selbst fahren. Beim Erste-Hilfe-Kurs zeigt er den Teilnehmern die Herzdruckmassage im Takt von "Highway to Hell".
seines Rettungshelfers, der rettungsdienstlichen Grundausbildung, darf Markus auf dem Krankenwagen mitfahren und sie auch selber fahren.
Er drückt im Takt von „Highway to Hell“: Markus zeigt seinen Teilnehmern im Erste-Hilfe-Kurs unter anderem, wie eine Herzdruckmassage funktioniert.

Im Juni 2018 hat sich Markus noch zum Erste-Hilfe-Ausbilder weiterbilden lassen – und gibt seitdem viele Erste-Hilfe-Kurse. Auch bei uns auf dem Campus, zuletzt hat er alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Fachbereich Maschinenbau in einem Crashkurs geschult. Häufig besuchen auch Hochschulmitglieder seine Kurse am Wochenende. „Das ist schon witzig, wenn mir dann Professoren im Stuhlkreis gegenübersitzen und zuhören“, sagt Markus lachend. „Quasi ein Rollentausch!“

Von Theresa Gerks


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