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Freya Lodder

Mit der Sportjugend in Südkorea: Freya fährt zu den olympischen Jugend-Winterspielen

Wer im Ehrenamt tätig ist, leistet wertvolle Arbeit, die jedoch nicht vergütet wird. Für ihr Engagement im Vorstand der Sportjugend des Kreises Coesfeld erhielt unsere Studentin Freya Lodder nun jedoch eine besondere Würdigung: Sie fuhr mit einer Delegation der deutschen Sportjugend zu den olympischen Jugend-Winterspielen nach Südkorea.

Mit der Sportjugend in Südkorea: Freya fährt zu den olympischen Jugend-Winterspielen

Wer im Ehrenamt tätig ist, leistet wertvolle Arbeit, die jedoch nicht vergütet wird. Für ihr Engagement im Vorstand der Sportjugend des Kreises Coesfeld erhielt unsere Studentin Freya Lodder nun jedoch eine besondere Würdigung: Sie fuhr mit einer Delegation der deutschen Sportjugend zu den olympischen Jugend-Winterspielen nach Südkorea.

Als Springreiterin hat die Lüdinghauserin eigentlich nicht viel mit Disziplinen wie Skispringen, Biathlon oder Eishockey zu tun, doch eine spannende Erfahrung war ihr Besuch in Südkorea allemal. „Von den zweieinhalb Wochen in Südkorea verbrachten wir eine Woche in Gangwon-do bei den Spielen“, sagt Freya. „Wir haben uns die Wettkämpfe angeschaut und durften Profisportlerinnen und -sportler sowie den Director Corporate Communications and Public Affairs des International Olympic Committee kennenlernen.“ Da sie selbst Öffentlichkeitsarbeit für die Coesfelder Sportjugend betreibt, sei dies ein interessanter Austausch gewesen. Gemeinsam mit 29 weiteren ehrenamtlich Engagierten verschiedenster deutscher Sportbünde und -verbände ist sie von der deutschen Sportjugend über ein Bewerbungsverfahren für den Aufenthalt in Südkorea ausgewählt worden.

Eine Gruppe Menschen auf einer Zuschauertribüne hält eine Deutschlandflagge.
In Gangwon-do im Nordosten Südkoreas verbrachte Freya eine Woche bei den olympischen Winter-Jugendspielen. (Fotos: privat)
Fünf Männer fahren ein Schlittschuhrennen auf einer Eisfläche.
Ein Mann macht einen Skisprung.

„Wir hatten ein wirklich volles Programm“, sagt Freya, die an unserer Hochschule den Bachelor International Business & Management am Fachbereich Wirtschaft – der Münster School of Business – studiert. „Während der Reise nahmen wir an einem internationalen Jugendcamp teil und besuchten verschiedene Workshops zur ehrenamtlichen Arbeit. Eine Woche verbrachten wir in Seoul, trafen dort Studierende verschiedener Universitäten aus der Hauptstadt und der Umgebung, hörten an der Korea National Sport University einen Vortrag über Leistungssport in Korea und lernten dabei insbesondere etwas über den Stellenwert von Sport in der koreanischen Gesellschaft.“ Außerdem besuchte die Delegation die demilitarisierte Zone zwischen Nord- und Südkorea und traf den deutschen Botschafter in Seoul. „Von morgens bis abends war immer etwas los.“

Eine Frau steht vor asiatischer Architektur.
Freya war zweieinhalb Wochen in Südkorea – davon auch eine Woche in Seoul. (Foto: privat)

Als Studentin eines international ausgelegten Bachelorprogrammes konnte Freya auf der Reise viel für ihr Studium mitnehmen. „Wir haben im Studium bereits über interkulturelle Differenzen und Kompetenzen gesprochen. Ich bin vorher jedoch noch nie außerhalb Europas gewesen. Beim Austausch mit den Studierenden habe ich eine Menge gelernt und viele Kontakte geknüpft.“ Damit sie die Reise zum Ende des Wintersemesters antreten konnte, hat sie außerdem bestimmte Klausuren in den Sommer gelegt. „Ich freue mich bereits, die erlernten Inhalte aus diesem erlebnisreichen Austausch im kommenden Semester anzuwenden.“

Von Frederik Tebbe


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