Plakatwände über Medikamentenmissbrauch von Studierenden

Viele Studierende fühlen sich besonders in Prüfungszeiten so gestresst, dass sie zu Pillen und anderen künstlichen Muntermachern greifen, um ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Eine von Studierenden für Studierende gestaltete Ausstellung macht den Medikamentenmissbrauch zum Thema.

Welche Gefahren und Auswirkungen durch Medikamenten-, Alkohol- und Drogenmissbrauch drohen und wo Betroffene Hilfe finden, um davon loszukommen, darüber informieren zwei Plakatwände, die derzeit im Foyer des Fachhochschulzentrums (FHZ) zu sehen sind. Entstanden sind sie im Seminar von Nicole de Vries. Die Lehrkraft für besondere Aufgaben am Fachbereich Sozialwesen hatte ihre Studierenden dazu angeregt, sich näher mit dieser Problematik zu befassen. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement der Hochschule hat nun gemeinsam mit dem Arbeitsschutz und dem Referat für Studentisches Gesundheitsmanagement des Allgemeine Studierendenausschusses (AStA) organisiert, dass die studentischen Arbeiten in einer Wanderausstellung den Studierenden gezeigt werden können. „Wir finden es wichtig, gerade in der Prüfungszeit auf dieses Thema aufmerksam zu machen – laut einer Studie der TK nehmen etwa vier Prozent der Studierenden zur Stressbewältigung Beruhigungsmittel ein, das wären, übertragen auf unsere Hochschule, immerhin mehrere 100 Studierende“, so Dr. Cona Ehresmann, betriebliche Gesundheitsmanagerin der FH Münster.

Ab Donnerstag (24. Januar) sind die Plakatwände auf dem Leonardo-Campus zu sehen, und am 31. Januar wandern sie nach Steinfurt.

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