BlueLeaf und Office Companion: Smarte Produktideen mit Sensoren

Wo können Daten im Alltag helfen, die Sensoren messen und sammeln? Darüber haben Masterstudierende der Elektrotechnik und Informatik nachgedacht und in der Veranstaltung „Embedded Systems“ eigene Produktideen entwickelt.

Herausgekommen sind dabei zum Beispiel eine automatisierte Umweltkontrolle für Gewächshäuser oder ein System, das chemische Reaktionen im Labor bewacht und notfalls Alarm schlägt. Oder der „Office Companion“, ein Bürohelfer im typisch-runden Echo-Dot-Design, der Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Helligkeit, Luftqualität und den Luftdruck misst und per App Alarm schlägt, falls Grenzwerte überschritten werden.

Einen digitalen grünen Daumen haben Informatikerin Anna Gillert und die Elektrotechnik-Studierenden Marius Oskamp, Anna Fuchs, Tim Herding und Jessica Mankertz entwickelt. Ihr „BlueLeaf“ ist ein Apparat in Form eines Blattes, den man einfach zu seiner Pflanze in die Erde steckt – schon liefert das BlueLeaf Aussagen über den Zustand der Pflanze direkt aufs Handy. Und falls gewollt, auch eine Gießerinnerung per Push-Nachricht.

Gillert programmierte die App zum Sensor-Blatt, die ganz intuitiv bedienbar sein soll: „Unser BlueLeaf misst Daten über Licht, Wasser, Temperatur und Akkustand und sendet diese an die App.“ Das Ganze funktioniert über Bluetooth, so lassen sich auch mehrere Pflanzen in einer App anzeigen. Der Part der Elektrotechniker betraf besonders das drahtige Innenleben des Blattes: Die Gruppe musste das Gehäuse inklusive Komponenten und Schaltplan selbst designen und hat mitgedacht. „Wir haben den Sensor mit Harz beschichtet, damit er wasserdicht ist, so können wir kontaktlos die Feuchtigkeit in der Erde messen“, erläutert Oskamp. „Außerdem ist das BlueLeaf dank Solarpanel energieautark.“

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