Promotionsrecht für FHs in NRW: Gesetzesänderung ist Thema im Landtag

Mit der Änderung des Hochschulgesetzes wäre er frei: der Weg zum Promotionsrecht für ausgewählte Professorinnen und Professoren an Fachhochschulen (demnächst Hochschulen für Angewandte Wissenschaften) in NRW. Dazu gibt es am 3. April eine öffentliche Anhörung des Wissenschaftsausschusses des Landtags NRW.

Bislang können Doktoranden, die an unserer Hochschule promovieren wollen, dies nur unter dem Dach einer universitären Erstbegleitung erreichen. Mit der Gesetzesänderung wäre diese sogenannte kooperative Promotion, also die Abhängigkeit von einer Universität, nicht mehr nötig.

Die Gesetzesänderung bewerten auch die UAS7-Hochschulen positiv. Zum UAS7-Verbund zählen – neben der FH Münster – die HWR Berlin, die Hochschule Bremen, die HAW Hamburg, die TH Köln, die Hochschule München und die Hochschule Osnabrück. Die Partner setzen sich seit langem bei Bund und Ländern für bessere Rahmenbedingungen bei der Durchführung von Promotionen an HAWs beziehungsweise FHs ein. UAS7 sieht im NRW-Vorstoß einen Gewinn für die deutsche Forschungslandschaft und einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung des deutschen Hochschulsystems.

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