Doktorarbeit in der Wirtschaftsinformatik: Mehr Features, schneller online

Nicht nur Code, sondern auch Prozessmodelle sind entscheidend in der Software-Entwicklung von prozessgesteuerten Anwendungen, wenn es um neue Funktionen und Features geht. Dazu forscht Konrad Schneid, Doktorand an unserem Fachbereich Wirtschaft.

Denn bislang stecken hinter Updates mit neuen Funktionen und Features vor allem eine lange Entwicklungszeit und viele manuelle Tests. Das ginge auch anders: mit dem Continuous Delivery. Dabei durchlaufen Änderungen an der Anwendung schon automatische Tests, während diese gebaut wird. Treten keine Fehler oder Probleme auf, wird die neue Version direkt ausgeliefert, ist zum Beispiel direkt online. In seiner Doktorarbeit will Schneid diesen Ansatz mit Anwendungen verknüpfen, die aus Prozessmodellen basieren.

„Prozessmodelle bilden die Geschäftslogik ab und sind sowohl für die Fach- als auch für die IT-Abteilung verständlich. Sie bilden sozusagen die gemeinsame Sprache für alle Beteiligten“, erläutert der 28-Jährige. Bislang fehlen noch Ansätze, wie Wissenschaftler und Praktiker Prozessmodelle als wichtige Bestandteile der Geschäftslogik in das automatisierte Verfahren, das Continuous Delivery, integrieren können. „Das ist eine relevante Forschungslücke, die ich vorantreiben will“, sagt Schneid.

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