Abgehobene Bachelorarbeit: Informatikstudent repariert Flugsimulator

Lange stand er im Labor, jetzt läuft er wieder: der Flugsimulator am Fachbereich Elektrotechnik und Informatik. Louis Frank hat ihn in seiner Bachelorarbeit soft- und hardewaretechnisch repariert.

„Ich habe das gesamte System analysiert, Messungen gemacht, Fehler gefunden und dokumentiert, die Software aktualisiert und die Hardware im Rahmen meiner Möglichkeiten als Informatiker korrigiert“, zählt Frank auf. „Außerdem habe ich meine Daten und Dokumentationen mit den Unterlagen zusammengeführt, die schon existierten. Der Fachbereich hat den Flugsimulator 2011 von der Firma Tobit bekommen, und seitdem hat sich technisch viel getan. Wir brauchten eine einheitliche Arbeitsgrundlage.“ Denn es wird weitergehen: Der Flugsimulator läuft dank Frank zwar wieder, es fehlen aber noch ein paar Tests in der Hardware, außerdem eine Gefahrenanalyse und die Abnahme vom TÜV, damit Personen wirklich damit fahren dürfen.

Besonders an dieser Bachelorarbeit war auch die disziplinenübergreifende Aufgabenstellung. „Als Ingenieur benötigt man inzwischen sowohl ein tieferes Verständnis der Informatik als auch der Elektrotechnik“, erklärt Prof. Dr. Peter Glösekötter, der die Arbeit betreute. „Absolventen, die diese Fähigkeiten kombinieren, sind auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt.“

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