Straßenschmutz bei Regen besser zurückhalten

Nur 70 Mikrometer ist ein menschliches Haar dick. Noch viel kleiner sind Schmutzpartikel, die durch Regen in die Gewässer geschwemmt werden. Wie das verhindert werden kann, untersucht Doktorandin Maike Wietbüscher.

Wenn es regnet, fließt das Wasser in die Gewässer ab. Mit dabei sind feinste, mit Schadstoffen beladene Schmutzpartikel, darunter schwermetallhaltiger Straßenstaub, Reifen- und Bremsenabrieb, aber auch Tierfäkalien und andere organische Substanzen. Bevor der Regen in die Gewässer eingeleitet werden darf, sollen Regenbecken diese Partikel und Schadstoffe zurückhalten. Das funktioniert mit Hilfe des Sedimentationsprozesses, bei dem sich Partikel auf dem Boden des Beckens ablagern. Um das zu erreichen, muss das Regenbecken gleichmäßig durchströmt werden – so war zumindest früher die Annahme. Jetzt stellen Experten jedoch die Leistung der Becken in Frage. Wie es bessergehen könnte, untersucht Maike Wietbüscher in ihrer Promotion am Fachbereich Bauingenieurwesen unserer Hochschule. Ihre Idee: den Strömungsverlauf so zu optimieren, dass die Regenbecken mehr Partikel zurückhalten und somit weniger Schmutz und Schadstoffe in den Gewässern landen. 

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