Zu wenig Zink?

Zählt Zink bei vegetarisch lebenden Breitensportlern zu den kritischen Mikronährstoffen? Christina Brachthäuser hat das in ihrer Abschlussarbeit untersucht und damit unseren Hochschulpreis erhalten.

Tausende Breitensportler fiebern der kommenden Marathonsaison entgegen. Wie leistungsfähig sie sind, entscheidet ihre allgemeine Verfassung und das Training – aber auch die Frage, ob der Körper mit lebenswichtigen Nährstoffen versorgt ist. Einer davon ist Zink. Ohne das Spurenelement könnten unter anderem etliche Stoffwechselprozesse nicht ablaufen.

„Studien zeigen, dass leistungsorientierte Sportler einen erhöhten Bedarf an Zink haben“, sagt Christina Brachthäuser, Oecotrophologie-Absolventin unserer Hochschule. „Wenn sie sich zudem vegetarisch ernähren, sollten sie erst recht auf eine ausreichende Zinkzufuhr achten.“

Ausdauersportler mit intensivem Training verlieren Zink vor allem über Schweiß, über Urin und durch den Wettkampfstress. Bei Vegetariern fehlt im Ernährungsplan Fleisch als Toplieferant. Hinzu kommt, dass Zink aus pflanzlichen Lebensmitteln schlechter verwertet werden kann als aus tierischen. Inhaltsstoffe wie Phytat und Ballaststoffe sind für die schlechtere Verwertung verantwortlich, weil sie mit Zink schwer lösliche Komplexe bilden.

Zählt Zink bei vegetarisch lebenden Breitensportlern zu den kritischen Mikronährstoffen? Christina Brachthäuser hat mit ihrer Abschlussarbeit zu dem Thema den diesjährigen Hochschulpreis für die beste Bachelorarbeit aus dem Fachbereich Oecotrophologie · Facility Management erhalten.

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