Stippvisite: Brasilianische Studierende besuchen St. Franziskus-Hospital

Dreizehn Studierende der UNIFRA-Universität in Südbrasilien waren für einen Tag zu Gast im St. Franziskus-Hospital Münster, um das deutsche Gesundheitssystem sowie den akademischen und kulturellen Kontext der Gesundheitswissenschaften in Deutschland kennenzulernen. 

Dreizehn brasilianische Studierende der UNIFRA-Universität besuchten das St. Franziskus-Hospital. Mit dabei waren Leonhard Decker, Pflegedirektor des St. Franziskus-Hospitals (6.v.r.) und Prof. Dr. Rüdiger Ostermann, Dekan des Fachbereichs Ge
Stippvisite: Dreizehn brasilianische Studierende der UNIFRA-Universität besuchten das St. Franziskus-Hospital in Münster.

„Wir legen großen Wert auf den Austausch zwischen Theorie und Praxis, gerade auch international“, erklärte  Leonhard Decker, Pflegedirektor im St. Franziskus-Hospital. Der Besuch wurde von unserer Hochschule organisiert, die Partnerhochschule der UNIFRA im sogenannten UAS-7 Netzwerk ist, einem Zusammenschluss deutscher Hochschulen mit besonderer internationaler Ausrichtung. Prof. Dr. Rüdiger Ostermann, Dekan unseres Fachbereichs Gesundheit, begleitete die Studierenden durch Münster – und freute sich über die Gegeneinladung seiner brasilianischen Kollegin, Professorin Dirce Stein-Backes.

Da die UNIFRA im südbrasilianischen Santa Maria als Centro Universitário Franciscano zum Orden der Franziskaner gehört, besuchten die Studierenden zuerst das Mutterhaus der Mauritzer Franziskanerinnen, bevor sie durch einige Fachabteilungen des St. Franziskus-Hospitals geführt wurden, darunter die Intensivstation, die Palliativstation und die Klinik für Geburtshilfe und Gynäkologie. Hier wurden ein Kreißsaal und die Neugeborenstation besucht. Bianca Schulte von der FH Münster begleitete die Führung als Dolmetscherin und ermöglichte den Studierenden, zahlreiche Fragen an Hebamme Monika Lottmann zu stellen sowie an Anni Middrup, Stationsleiterin auf der Neugeborenenstation. Dabei wurde auch deutlich, dass die natürliche Geburt in Deutschland mehr gefördert wird als in Brasilien, wo die Kaiserschnittrate extrem hoch ist.

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