Ausstellung: Designstudentinnen entwerfen Plakate zur Mammographie

70.000 Frauen in Deutschland erkranken jährlich Jahr neu an Brustkrebs, 17.500 Frauen sterben jedes Jahr an dieser Erkrankung. Eine regelmäßige Brustkrebsfrüherkennung wird daher Frauen ab 50 Jahren dringend empfohlen. Vor der Mammographie schrecken aber auch viele zurück. Eine Ausstellung des Referenzzentrums Mammographie am UKM soll helfen, die Brustkrebsfrüherkennung noch populärer zu machen.

Vier Designstudentinnen unserer Hochschule haben sich unter Leitung ihrer Professorin Cordula Hesselbarth mit dem Thema Mammographie-Screening befasst. Michelle Tophinke, Leslie Stoltenberg, Ricarda Kreyenschmidt und Sabeth Niemann haben Plakate und Postkarten entwickelt, um das wissenschaftliche Thema der Brustkrebsfrüherkennung publikumstauglich zu illustrieren. Dafür haben sie sich originelle Darstellungen einfallen lassen, indem sie etwa den medizinischen Fachbegriff in „Mammugirafie?“ abwandelten und das Tier mit dem langem Hals dazu zeichneten.

Das Ergebnis ist im Mammographie-Zentrum, Königsstraße 43 a, zu sehen. Die kleine Ausstellung ist immer zu den Öffnungszeiten der Praxis zu besichtigen: montags bis freitags von 8:30 bis 13 Uhr und montags bis donnerstags auch nachmittags von 13:45 bis 18 Uhr.

Zur Info:

Das Referenzzentrum Mammographie am Universitätsklinikum Münster ist für das Mammographie-Screening in Nordrhein-Westfalen zuständig. Für dieses Screening werden Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre zur Röntgenuntersuchung der Brust eingeladen.

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