Coole Kisten: Designstudierende geben Kunststoffboxen einen neuen Alltagssinn

Ein Kurs mit Designstudierenden hat neue, alltagstaugliche Ideen für Plastikkisten entwickelt – für den Kunststoffhersteller UTZ, der vier ausgewählte Ideen nun gemeinsam mit den Studierenden umsetzt.

„Das Credo war dabei: minimaler Eingriff für maximale Wirkung“, erklärt Tobias Moser, der sich gemeinsam mit seinen Kommilitonen in die kreativ-praxisnahe Design-Aufgabe stürzte. „Das ist einfach eine mega Chance, wenn ein von dir entworfenes Produkt industriell gefertigt wird – und das schon während des Studiums“, sagt Tim-Ole Sandbothe. Er hat eine Kunststoffbox zu einem abnehmbaren Fahrradkorb umfunktioniert. „Die Box lässt sich leicht vom Gepäckträger abnehmen und zum Bespiel mit den Einkäufen darin direkt in die Wohnung tragen“, erklärt Sandbothe. „Und man kann sie auch zusammenfalten und nach wie vor als Gepäckträger verwenden.“

Die Idee gefiel dem Unternehmen so gut, dass es diesen Entwurf als einen von vieren auswählte.  Außerdem machten noch folge Studierende das Rennen: Hendrik Kespohl, der aus Kunststoffpaletten flexible Outdoor-Möbel zusammenstellte; Tobias Moser, dessen Idee es war, die Kisten als Umzugskartons zu verwenden und nach dem Umzug mit Riemen, die UTZ an Gefahrgutcontainern verwendet, einfach als Regale an die Wand zu hängen; und Romy Keßler und Pia Küppers, die zwei kleinere Boxen mit einem Holzschneidebrett kombinierten, die die frisch geschnittene Rohkost auffangen.

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